Blog

ein Webangebot von rotering-net.de

Zwielichtig …

Eigenwillige Abendstimmung

Eine sehr ungewöhnliche Abendstimmung, die gerade hier vor meinem Fenster aufzog. Nahezu der gesamte Himmel war mit nachtschwarzen Wolken verhangen; folglich war auch die Szenerie am Boden in Dunkel gehüllt. Und dann war da ein schmales Band am Horizont, in dem der Himmel fast taghell erschien. Ich hoffe, das Photo gibt die Stimmung wenigstens halbwegs wieder; evtl. die Helligkeit des Monitors etwas herunterdrehen, bis die Wolken oben tiefschwarz erscheinen, dann sollte es ungefähr hinkommen. Dass das Bild etwas verschwommen ist, rührt daher, dass ich mein Stativ im Auto liegen hatte, 5 Stockwerke tiefer und weitere 100 m entfernt.

Erleuchtung gesucht …

Die Geschichte ist schon etwas länger her, aber immer wieder amüsant. Es trug sich zu, dass ich zwei Freistunden an der Uni hatte, und da ich sonst nichts zu erledigen hatte, beschloss ich in den nahegelegenden Baumarkt zu fahren, um ein paar Sachen zu besorgen. Ich suchte gerade nach ein paar speziellen Schrauben, als eine ältere Dame, im Schlepptau mit einer jüngeren Bekannten oder vielleicht auch ihrer Tochter – man weiß es nicht -, auf mich zukam.

„Junger Mann, können Sie mir sagen, wo ich hier die Lampen finde?“ Da ich nicht das erste Mal in dem Baumarkt war und ja immer gerne weiterhelfe, habe ich ihr also freundlich den Weg gewiesen: „Da müssen Sie zunächst mal auf den Hauptgang zurück, den dann weiter runtergehen und dann finden Sie die Lampenabteilung auf der rechten Seite.“

„Ahja. – Wären Sie vielleicht so freundlich und könnten mich dahinführen? Ich verlauf mich doch bestimmt auf dem Weg dahin.“ Mal abgesehen von dem Zwiespalt, ob ich für sie tatsächlich den Führer spielen wollte, drängte die Zeit auch langsam. „Tut mir leid, aber ich hab leider keine Zeit. Ich muss allmählich zurück zur Uni fahren.“ – „Ja, aber ich brauche eine“ … wirft mir irgendeine Modellbezeichnung entgegen, eventuell eine Leuchtstoffröhre oder ähnliches … „und ich hab doch von sowas keine Ahnung.“ – „Naja, ich genauso wenig. Aber in der Lampenabteilung finden Sie bestimmt irgendwo einen Mitarbeiter von diesem Baumarkt, der Ihnen da weiterhelfen kann.“

Derweil hatte ich endlich die passenden Schrauben gefunden. „So, ich muss dann weiter …“ Die alte Dame warf mir einen verachtenen Blick entgegen, drehte sich um und ging mit ihrer Bekannten ab, während ich in die andere Richtung weiterlief. Noch im Hörradius meinte sie dann zu ihrer Bekannten in lautstarkem, leicht erzürntem Tonfall: „In diesen Baumarkt gehen wir nie wieder. Nie findet man hier einen Mitarbeiter, der einem weiterhilft“ und noch ein paar kaum verständlich Sprüche ala ‚was ist aus dieser Welt nur geworden‘.

Angespielt: Penumbra (TechDemo)

Genre: Horror-Adventure
Lizenz: Freeware
Sprache: Sprachausgabe Englisch, Untertitel und Spielbeschreibung Deutsch

Die Gänge der alten Bunkeranlage in Penumbra

Die Gänge der alten Bunkeranlage in Penumbra

Handlung: In Penumbra schlüpft man in die Rolle eines nicht näher charakterisierten, jungen Mannes, der kurz nach dem Tod seiner Mutter einen Brief seines Vaters findet, den er nie kennengelernt hatte, da er bereits vor seiner Geburt seine Mutter verließ. In dem Brief erfährt er, dass es den Vater nach Grönland verschlagen hat und unser Protagonist macht sich schließlich auf die Suche nach ihm. In Grönland angelangt, gerät er in einen Schneesturm, der ihn in eine alte Bunkeranlage flüchten lässt. Hier startet dann das eigentliche Spiel.

Spielbeschreibung: Penumbra ist ein 3D-Spiel, welches sich wie ein Ego-Shooter steuern lässt. Sobald man mit einem Gegenstand interagieren kann, erscheint ein Handsymbol, mit Myst-vergleichbarer Funktionalität. Kleinere Gegenstände lassen sich in ein Inventar aufnehmen, wie man es aus anderen Adventuren gewohnt ist, größere Gegenstände lassen sich bewegen. Wie in den Myst-Spielen hat man kein klar definiertes Ziel vor Augen, sondern erforscht einfach seine Umgebung. Durch das Lösen von Rätseln gelangt man in weitere Bereiche der Bunkeranlage. Die Rätsel bestehen hauptsächlich aus dem Auffinden, Benutzen und Kombinieren von Gegenständen, wie man es von klassischen Adventuren gewohnt ist, allerdings gibt es auch myst-ähnliche Momente, in denen man die Funktionsweise von Maschinen ergründen muss, auch wenn hier häufig die Beschreibungstexte schon vieles vorwegnehmen.

Kritik: Das Spiel versteht es mit ausgezeichneter Musik und einer gut abgestimmten Geräuschkulisse, eine wirklich düstere Atmosphäre zu schaffen. Die Grafik ist gelungen und zeichnet sich durch besonders gute Licht- und Nebeleffekte aus, ist aber wenig abwechslungsreich. Zumindest auf meinen System kam es nach bestimmten Effekten zu dauerhaft starken Rucklern, die ein Weiterspielen kaum möglich machten. Ein Neuladen des letzten Spielstands behob das Problem. Die Handlung ist flach und wird während des Spiels nicht weiter vorangebracht; die Sprachausgabe während des Intros wirkt nur semiprofessionell. Die Lokalisation (von Freiwilligen beigetragen) ist ok, enthält aber einige unnötige Rechtschreibfehler. Die Rätsel sind nicht übermäßig komplex. Die Interaktion mit Objekten ist dank der guten Physikengine sehr ausgreift und kommt auch fast überall zum Einsatz. An zwei Stellen im Spiel trachtet einem ein fliegendes Monster nach dem Leben, welches man daher mit den verfügbaren Mitteln töten muss. Ein Element, auf das man meiner Meinung nach gut hätte verzichten können, ohne etwas von der Spielidee aufgeben zu müssen.

Fazit: Penumbra wurde zu Demonstrationszwecken der verwendeten Grafik- und Physikengine entwickelt. Beides kann überzeugen, auch wenn es noch kleinere Bugs gibt. Auch die gelungene Atmosphäre trägt dazu bei, dass man sich das Spiel auf jeden Fall mal ansehen sollte. Von Handlung und Rätseln sollte man jedoch als Myst-Spieler nicht allzuviel erwarten.

Download: frictionalgames.com/site/?q=penumbra
Komplettlösung: games.au-ja.de/review-penumbra-loesung-1.phtml

Wer ist Thorsten? …

Ich bin wahrlich noch immer nicht ausgewachsen und viele halten mich selbst jetzt noch für einen arrangierten Mann, aber ich bin die fleischgewordene Hoffnung meiner Mutter. Ich bin seit Ewigkeiten mit meiner Freundin Sabrina zusammen. Sie trägt immer so ein herrliches Parfum. Oh ja, ich bin völlig im Bann dieses Parfums. Nebenbei verdiene ich als Administrator bei einem größeren Anbieter, bin allerdings bei diesem fast fertig mit meiner Arbeit, obwohl einige meiner Kollegen behaupten, dass ich auch danach noch bestimmt weiter daran am arbeiten wäre.

Die meisten sehen mich als fröhlichen Zeitgenossen. Vor allem seit 2005 stürze ich mich in die Partyszene und werde dort schon als Senkrechtstarter gefeirt. Wenn es eine irgendwo eine Party gibt, bin ich es, den Sie suchen. Ja, ich bin eine wirklich coole Sau. Mittlerweile nennen mich viele schon die netteste „Barschlampe“ von ganz Bremen. Der viele Tabakkonsum während der Feiern hat nun allerdings ein Opfer gefordert. Heute nachmittag wurde ich in die Lungenfachklink Heckeshorn am Wannsee verlegt.

Ja, das oder so ähnlich ist meine Lebensgeschichte – jedenfalls wenn es nach Google ginge. Mit Dank an den Dramaking für diese nette Idee.

Thorsten ist noch immer nicht ausgewachsen.
Thorsten ist ein sehr arrangierter Mann.
Thorsten ist bestimmt noch dran am arbeiten.
Thorsten ist die netteste „Barschlampe“ von ganz Bremen.
Thorsten ist Administrator.
Thorsten ist die fleischgewordene Hoffnung meiner Mutter.
Thorsten ist den Sie gesucht haben.
Thorsten ist völlig im Bann dieses Parfums.
Thorsten ist heute nachmittag in die Lungenfachklink Heckeshorn am Wannsee verlegt worden.
Thorsten ist derweil beim ersten Anbieter fast fertig.
Thorsten ist ein fröhlicher Zeitgenosse.
Thorsten ist schon ewig mit seiner Freundin Sabrina zusammen.
Thorsten ist seit 2005 Senkrechtstarter in der Partyszene.
Thorsten ist ne coole Sau.