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Spar dich arm …

In Deutschland gibt’s die sogenannte Buchpreisbindung. Das heißt, alle Verleger müssen einen festen Buchpreis bestimmen und Händler müssen das Buch dann einheitlich zu diesem Preis verkaufen. Das ärgert natürlich vor allem die großen Buchhändler, die vielleicht durch Großabnahmen bessere Preise von den Verlagen bekommen, aber die Bücher dann trotzdem nicht günstiger als der kleine Buchhändler um die Ecke anbieten können. Selbstverständlich gibt es von dieser Regelung auch Ausnahmen. Wenn das zu verkaufende Buch beispielsweise beschädigt ist oder man einfach nur das Lager von den Restbeständen des Buches befreien will. Und so fallen dann gerne schon mal „ganz aus Versehen“ die Bücher stapelweise die Treppe herunter und müssen dann „leider“ günstiger verkauft werden. Die folgende Auslegung der Befreiung von der Buchpreisbindung ist mir bis zum heutigen Tage allerdings noch nicht untergekommen …

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Bohren wie die Profis …

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Quelle: Lidl-Prospekt zum 16. April 2007. – Und nächste Woche verkauft Lidl vermutlich Verbandskästen, für alle Hobbybastler da draußen, die die Bohrmaschine einmal genauso professionell in den Ständer einbauen wollten …

Stell schon mal das Bier kalt …

„Ey Detlef, denkste noch dran, die neuen Trojaner rauszuschicken. Wir brauchen wieder neue Bots im Umlauf.“
„Och nö, Dieter. Haste mal rausgeguckt? Voll geiles Biergartenwetter. Meinste da will ich in der stickigen Bude hängen und Mails verschicken?“
„Nix da, bevor das nicht erledigt ist, gibts auch kein Bier für dich. Und hau rein, ich will heute auch noch mal nach Hause und mich innen Pool hauen.“

* * *

Ich habe gerade eine wichtige Mail bekommen – von eBay, jaja. Genau genommen gleich drei auf einmal, schließlich ist das auch eine wirklich wichtige Angelegenheit. Jemand hat nämlich anscheinend meine Mailadresse geändert, wie man mir darin erklärt …

Hallo sehr geehrter Ebay Mitglied,

Vielen Dank für Ihren Antrag auf Änderung Ihrer E-Mail-Adresse. Anleitungen zur Durchführung der Änderung wurden an Ihre neue E-Mail-Adresse gesendet.

Hoppala, nein das war ich nicht – das will ich nicht. Ruhig bleiben, Thorsten, keine Panik. Erst mal aufmerksam weiterlesen. Aha, und schon erklärt man mir in fetten Lettern, wie ich die Änderung rückgängig machen kann …

Falls die Email Adressen nicht von Ihnen geändert wurde dann führen Sie sofort Schritte aus die in dem beigelegtem Dokument beschrieben sind!

Und ein paar Füllsätze später, weist man nochmal deutlich darauf hin …

Wenn Sie glauben, dass eine nicht autorisierte Person Ihre E-Mail-Adresse geändert hat dann führen Sie sofort Schritte aus die in dem beigelegtem Dokument beschrieben sind!

Natürlich wollte ich augenblicklich das angehängte Dokument geöffnet, um mich über die Schritte zum Zurückstellen der Mailadresse zu informieren. Doch was war das?

* * *

Derweil haben es sich Detlef und Dieter am Pool gemütlich gemacht. Detlef schlürft genüsslich sein Bier, während Dieter zum zweiten Mal an diesem Abend sein Bargeld durchzählt. Sie ahnen noch nicht, dass ihr Mailer diese Nacht mehrere Millionen völlig nutzloser Trojanermails versendet. Detlef hat in der Eile leider vergessen, den Trojaner der Mail anzuhängen. Das wird Dieter nicht gefallen …

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Heiß …

Gestern war’s in hier im Westen Deutschlands so heiß, dass mein Gehirn wohl einen laichten Scharden abbekommen hatte. Als es dann abends etwas abkühlte, kam ich auf die geniale Idee eine Buffy-Folge von DVD zu gucken und dabei ein Knoblauchbaguette zu essen – ja, ich bin mir der Ironie durchaus bewusst. Wie dem auch sei, die Zubereitung eines vorgefertigten Knoblauchbaguttes sollte man auch noch mit Gehirnschaden einigermaßen auf die Reihe bekommen – Verpackung aufschneiden, Baguette aus Verpackung extrahieren, selbiges in den Ofen legen und anschalten. Die Backzeit sollte laut Verpackung 15 Minuten betragen, eine Buffy-Folge – wie wohl die meisten anderen Serienfolgen auch – knapp 45 Minuten. Also direkt die DVD eingelegt und angefangen zu schauen; zum Knabbern bleiben ja noch ganze 30 Minuten …

Nach 15 Minuten dann ein Blick in den Ofen: das Baguette käsebleich. Was war passiert? So einfach, wie ich oben die Zubereitung eines Fertigbaguettes beschrieb, ist es nun leider doch nicht: Man muss auch noch eine Temperatur am Herd einstellen! So wurde das Baguette also bisher lediglich 15 Minuten lang gut durchgelüftet. Kein unkorrigierbarer Fehler – also Temperatur auswählen, rüber und wieder auf „Play“ gedrückt.

15 Minuten und ein paar Vampire später wieder rüber in die Küche und ein Blick in den Ofen: das Baguette käsebleich – wieder. Was war passiert? Ich hatte den Funktionsschalter versehentlich ein wenig über das Heißluftsymbol hinausgedreht gehabt, sodass er wohl die dahinter folgende Funktion gewählt hat: Auftaumodus – das heißt nur lüften, ohne Heizung. Naja, auch das lässt sich korrigieren und mal ehrlich: ein so gut durchgelüftetes Baguette – das muss ja einfach schmecken.

Nach weiteren 15 Minuten war mein Baguette dann endlich kunsprig braun und fertig. Liebhaber der Elementarmathematik mögen sich nun noch ausmalen, was auch „fertig“ war.

Schafe, Maulwürfe und ein geheimnisvoller Ballon …

Seitdem ich seit dem letztem Sommer-CT dieses süße Schäfchen als Avatarbild verwende, muss ich mich des öfteren rechtfertigen, dass Schafe genau betrachtet „abgrundtief böse“ sind. Das will mir aber nie jemand so recht glauben. Gut, wie wäre es also mit folgender realen Geschichte:

Eines schönen Tages wollte Betty Stobbs, 67 Jahre alt, aus Durham in England, hinaus auf die Weide fahren, um ihre Schafe zu füttern. Dazu schnallte sie sich einen Heuballen hinten auf ihr Motorrad. Als die Schafe das Futter erblickten, stürmten etwa 40 von ihnen auf den Heuballen zu und schmissen das Motorrad mitsamt der armen Betty um. Unglücklicherweise grenzte ein Steinbruch an die Weide und so stürzte Betty gut 30 m in die Tiefe. Einem Augenzeugen nach, soll Betty den Sturz überlebt haben. Unglücklicherweise fiel ihr Motorrad nach kurzer Zeit ebenfalls den Abhang hinunter und traf Betty, die schließlich verstarb.
(Quelle 1 [Dieses Webangebot ist nicht mehr verfügbar.], Quelle 2)

Weitere kuriose Tode findet man bei Neatorama im Artikel „30 strangest deaths in history„. Übrigens nicht zu verwechseln mit den alljährlich verliehenen Darwin-Awards, bei denen Menschen ausgezeichnet werden, die durch ihre eigene maßlose Dummheit zu Tode kamen.

Wie beispielsweise ein 67-jähriger Mann aus Ostdeutschland, der einem Maulwurf im Garten seines Ferienhäuschens an der Baltischen See zu Leibe rücken wollte. Dazu hatte er mehrere Metallstäbe in den Boden seines Garten gerammt, die er anschließend an eine normale Steckdose anschloss, in der Absicht es dem Maulwurf ungemütlich zu machen. Sinnigerweise stand er beim Einschalten des Stroms so nah an den Metallstäben, dass ein Großteil des Stroms durch ihn floss und er in Folge des elektrischen Schlags verstarb.
(Quelle)

Und wo wir schon gerade beim Sterben sind. [An dieser Stelle bitte kurz die folgende Überleitung würdigen. Danke reicht schon.] Vermutlich sind wohl schon so einige der Schauspieler tot, die in den Filmen mitgespielt haben, die ein ungenannter Regisseur für eine Hommage an die großen Filmklassiker verwendete. Dabei baute er einen Running Gag in Form eines gelben Ballons ein, den in verschiedene Szenen der Filme sehr realistische einbaute. Bei YouTube wurden nun einige dieser Szenen davon veröffentlicht, wie diese hier aus Hitchcock-Klassiker „Der unsichtbare Dritte“: