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Fliegende Übersetzung …

Die Bretagne ist ein beliebtes Reiseziel. Und so ist man beim Flughafen Brest* wohl auf den Gedanken gekommen, dass es nicht immer förderlich ist, darauf zu beharren, dass jeder gefälligst französisch zu sprechen hat, und hat die dortigen Webseiten unter anderem auch auf Deutsch übersetzt. Das wiederum hat eine gewisse Komik.

So kann sich der „Angekommene“ nicht nur für die Weiterfahrt mit dem Bus, sondern auch mit dem in Brest exklusiv betriebenen „Doppelventilkegel“ entscheiden.

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Spar dich arm …

In Deutschland gibt’s die sogenannte Buchpreisbindung. Das heißt, alle Verleger müssen einen festen Buchpreis bestimmen und Händler müssen das Buch dann einheitlich zu diesem Preis verkaufen. Das ärgert natürlich vor allem die großen Buchhändler, die vielleicht durch Großabnahmen bessere Preise von den Verlagen bekommen, aber die Bücher dann trotzdem nicht günstiger als der kleine Buchhändler um die Ecke anbieten können. Selbstverständlich gibt es von dieser Regelung auch Ausnahmen. Wenn das zu verkaufende Buch beispielsweise beschädigt ist oder man einfach nur das Lager von den Restbeständen des Buches befreien will. Und so fallen dann gerne schon mal „ganz aus Versehen“ die Bücher stapelweise die Treppe herunter und müssen dann „leider“ günstiger verkauft werden. Die folgende Auslegung der Befreiung von der Buchpreisbindung ist mir bis zum heutigen Tage allerdings noch nicht untergekommen …

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Bohren wie die Profis …

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Quelle: Lidl-Prospekt zum 16. April 2007. – Und nächste Woche verkauft Lidl vermutlich Verbandskästen, für alle Hobbybastler da draußen, die die Bohrmaschine einmal genauso professionell in den Ständer einbauen wollten …

Stell schon mal das Bier kalt …

„Ey Detlef, denkste noch dran, die neuen Trojaner rauszuschicken. Wir brauchen wieder neue Bots im Umlauf.“
„Och nö, Dieter. Haste mal rausgeguckt? Voll geiles Biergartenwetter. Meinste da will ich in der stickigen Bude hängen und Mails verschicken?“
„Nix da, bevor das nicht erledigt ist, gibts auch kein Bier für dich. Und hau rein, ich will heute auch noch mal nach Hause und mich innen Pool hauen.“

* * *

Ich habe gerade eine wichtige Mail bekommen – von eBay, jaja. Genau genommen gleich drei auf einmal, schließlich ist das auch eine wirklich wichtige Angelegenheit. Jemand hat nämlich anscheinend meine Mailadresse geändert, wie man mir darin erklärt …

Hallo sehr geehrter Ebay Mitglied,

Vielen Dank für Ihren Antrag auf Änderung Ihrer E-Mail-Adresse. Anleitungen zur Durchführung der Änderung wurden an Ihre neue E-Mail-Adresse gesendet.

Hoppala, nein das war ich nicht – das will ich nicht. Ruhig bleiben, Thorsten, keine Panik. Erst mal aufmerksam weiterlesen. Aha, und schon erklärt man mir in fetten Lettern, wie ich die Änderung rückgängig machen kann …

Falls die Email Adressen nicht von Ihnen geändert wurde dann führen Sie sofort Schritte aus die in dem beigelegtem Dokument beschrieben sind!

Und ein paar Füllsätze später, weist man nochmal deutlich darauf hin …

Wenn Sie glauben, dass eine nicht autorisierte Person Ihre E-Mail-Adresse geändert hat dann führen Sie sofort Schritte aus die in dem beigelegtem Dokument beschrieben sind!

Natürlich wollte ich augenblicklich das angehängte Dokument geöffnet, um mich über die Schritte zum Zurückstellen der Mailadresse zu informieren. Doch was war das?

* * *

Derweil haben es sich Detlef und Dieter am Pool gemütlich gemacht. Detlef schlürft genüsslich sein Bier, während Dieter zum zweiten Mal an diesem Abend sein Bargeld durchzählt. Sie ahnen noch nicht, dass ihr Mailer diese Nacht mehrere Millionen völlig nutzloser Trojanermails versendet. Detlef hat in der Eile leider vergessen, den Trojaner der Mail anzuhängen. Das wird Dieter nicht gefallen …

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Heiß …

Gestern war’s in hier im Westen Deutschlands so heiß, dass mein Gehirn wohl einen laichten Scharden abbekommen hatte. Als es dann abends etwas abkühlte, kam ich auf die geniale Idee eine Buffy-Folge von DVD zu gucken und dabei ein Knoblauchbaguette zu essen – ja, ich bin mir der Ironie durchaus bewusst. Wie dem auch sei, die Zubereitung eines vorgefertigten Knoblauchbaguttes sollte man auch noch mit Gehirnschaden einigermaßen auf die Reihe bekommen – Verpackung aufschneiden, Baguette aus Verpackung extrahieren, selbiges in den Ofen legen und anschalten. Die Backzeit sollte laut Verpackung 15 Minuten betragen, eine Buffy-Folge – wie wohl die meisten anderen Serienfolgen auch – knapp 45 Minuten. Also direkt die DVD eingelegt und angefangen zu schauen; zum Knabbern bleiben ja noch ganze 30 Minuten …

Nach 15 Minuten dann ein Blick in den Ofen: das Baguette käsebleich. Was war passiert? So einfach, wie ich oben die Zubereitung eines Fertigbaguettes beschrieb, ist es nun leider doch nicht: Man muss auch noch eine Temperatur am Herd einstellen! So wurde das Baguette also bisher lediglich 15 Minuten lang gut durchgelüftet. Kein unkorrigierbarer Fehler – also Temperatur auswählen, rüber und wieder auf „Play“ gedrückt.

15 Minuten und ein paar Vampire später wieder rüber in die Küche und ein Blick in den Ofen: das Baguette käsebleich – wieder. Was war passiert? Ich hatte den Funktionsschalter versehentlich ein wenig über das Heißluftsymbol hinausgedreht gehabt, sodass er wohl die dahinter folgende Funktion gewählt hat: Auftaumodus – das heißt nur lüften, ohne Heizung. Naja, auch das lässt sich korrigieren und mal ehrlich: ein so gut durchgelüftetes Baguette – das muss ja einfach schmecken.

Nach weiteren 15 Minuten war mein Baguette dann endlich kunsprig braun und fertig. Liebhaber der Elementarmathematik mögen sich nun noch ausmalen, was auch „fertig“ war.