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Der Dyatlov-Pass-Vorfall …

Die ganzen westlichen, mysteriösen Zwischenfälle wie bspw. der Roswell-Vorfall 1947 sind für manche Menschen ja mittlerweile kalter Kaffee und schon so oft aufgebrüht worden, dass man kaum noch den Kaffee darin erkennen mag. Der Osten dagegen scheint noch so einige eigenwillige Vorfälle vorzuhalten. Der bekannteste ist wohl noch das Tunguska-Ereignis. Über einen Beitrag bei Ehrensenf [Dieses Webangebot ist nicht mehr verfügbar.] bin ich gestern auf einen weiteren Vorfall aus dem Jahre 1959 im russischen Uralgebirge aufmerksam geworden, der im Gegensatz zu den anderen Geschehnissen zunächst wenig spektakulär klingt, aber gleichwohl besonders mysteriös. Da es allerdings an guten deutschsprachigen Quellen zu dem Vorfall mangelt, habe ich aus den englischsprachigen Quellen (und einigen google-übersetzten russischen Quellen) eine Zusammenfassung der Ereignisse geschrieben. Auch wenn ich nach bestem Gewissen versucht habe mich an die Fakten zu halten und Spekulationen als solche gekennzeichnet habe, kann ich nicht ausschließen, dass auch schon manche der Quellen, die ich verwendet habe, Fehler in einer klaren Differenzierung gemacht haben.

Der Vorfall

Anfang des Jahres 1959 wurde in Jekaterinenburg (damals noch unter dem Namen Swerdlowsk) eine Gruppe für eine Skilanglauf-Expedition zusammengestellt, die den Berg Otorte im Ural zum Ziel hatte. Die Gruppe bestand aus 8 Männern und 2 Frauen:

  1. Igor Dyatlov, 23 Jahre (Student, Leiter der Expedition)
  2. Zinaida Kolmogorova, 22 Jahre (Studentin)
  3. Lyudmila Dubinina, 21 Jahre (Studentin)
  4. Alexander Kolevatov, 25 Jahre (Student)
  5. Rustem Slobodin, 23 Jahre (Student)
  6. Georgyi Krivonischenko, 24 Jahre (Absolvent)
  7. Yuri Doroshenko, 21 Jahre (Absolvent)
  8. Nikolai Tibo-Brinyol, 24 Jahre (Absolvent)
  9. Alexander Zolotarev, 37 Jahre
  10. Yuri Yudin

Zum überwiegenden Teil waren sie Studenten oder Absolventen des polytechnischen Instituts des Urals, die sich durch die Expedition einen besseren Abschluss Ihres Sportstudiums erhofften. Alle waren erfahrene Skilangläufer und Kletterer.

Am 25. Januar 1959 erreichte die Gruppe den Ort Iwdel mit dem Zug, um direkt im Anschluss per LKW weiter nach Vishay zu fahren, einer kleinen Siedlung vor den Bergen des Urals, die als Ausgangspunkt der Expedition dienen sollte. Von hier aus hatte die Gruppe einen ? km langen Marsch nach Nordwesten vor sich. Die Strecke war zu dieser Jahreszeit als Kategorie 3 eingestuft, die schwierigste. Am 27. Januar begann die Gruppe schließlich ihre Wanderung. Doch schon am darauffolgenden Tag musste Yuri Yudin die Gruppe wegen gesundheitlicher Probleme verlassen und kehrte wieder nach Vishay zurück. Er sollte der letzte sein, der die verbleibenen 9 Gruppenmitglieder lebend gesehen hatte.

Es war geplant, dass der Leiter der Gruppe Igor Dyatlov von Vishay an seinen Sportverein telegraphieren sollte, sobald die Gruppe von Ihrer Expedition zurückgekehrt war, was ursprünglich für den 12. Februar geplant war. Zunächst machte sich jedoch niemand Sorgen, als der 12. Februar ohne Nachricht von der Gruppe verstrich, da es häufig zu Verzögerungen bei solchen Expeditionen kam. Yudin sagte später außerdem aus, dass Dyatlov ihm vor seiner Umkehr mitgeteilt habe, dass er davon ausgehe, einige Tage länger als geplant für die Route zu benötigen. Am 20. Februar erwirkten schließlich einige Angehörige, dass das Institut eine Gruppe freiwilliger Studenten zusammenstellen ließ, die die vermisste Gruppe suchen sollte. Später beteiligten sich außerdem die Polizei und die Armee mit Hubschraubern und Flugzeugen an der Suchaktion.

Am 26. Februar fanden die Suchtrupps schließlich ein Zelt am Hang des Berges Kholat Syakhl, etwa 10 km südlich vom Otorten (siehe untere Abbildung, Position Z – die Bergspitze links davon markiert den Kholat Syakhl). Das Zelt gehörte der vermissten Gruppe, doch es war verlassen und größtenteils zerstört. Außerdem hatten die Mitglieder anscheinend ihre gesamte Ausrüstung hier zurückgelassen (Bild des Zeltes, wie es der Suchtrupp am 26. Februar vorfand).

kholat-syakhl

Schon das Zelt und dessen Fundort gaben erste Rätsel auf. Aus Tagebüchern der Gruppe, die in dem Zelt gefunden wurden, geht hervor, dass die Gruppe am 31. Januar nach Wanderung entlang des Flusses Auspii unten im geschützten Tal ein Versorgungslager errichtete (siehe obige Abbildung, Position V, grob geschätzt), um nicht die gesamte Ausrüstung mit in die Berge nehmen zu müssen. Nachdem man dort die Nacht verbrachte, machte man sich am 1. Februar auf in die Berge. Sinnvoll wäre nun gewesen das Gebirge durch den Gebirgspass (entlang der gestrichelten Linie) zu durchqueren, um in der folgenden Nacht die Zelte wieder in den schützenden Wäldern auf der Gegenseite zu verbringen. Stattdessen lief die Gruppe fast geradewegs den Kholat Syakhl hinauf und errichtete ihr Lager völlig ungeschützt an dessen Hang. In den Tagebüchern findet sich keine Begründung für diese eigenwillige Route. Eventuell hatte sich die Sicht durch einen Schneesturm derart verschlechtert, dass die Gruppe die Orientierung verlor und ihren Fehler zu spät bemerkte.

Bei der Untersuchung des Zeltes stellte sich zudem heraus, dass es von innen her an mehreren Stellen aufgeschlitzt worden war. Da das Zelt auch jederzeit über den normalen Ausgang hätte verlassen werden können, sprach alles dafür, dass die Gruppe das Zelt in großer Panik fluchtartig verlassen haben musste. Vom Zelt aus führten 8 oder 9 verschiedene Fußspuren, die durch Vergleich den Mitgliedern der Gruppe zugeordnet werden konnten, nach Nordosten geradewegs den Hang hinab, die jedoch nach 500 m endeten, da sie dort mittlerweile vom Schnee überweht worden waren.

Nachdem man jedoch der Richtung etwa einen weiteren Kilometer gefolgt war, fand der Suchtrupp direkt an der Baumgrenze unter einer mächtigen Kiefer die Leichen von Krivonischenko und Doroshenko (Position 4). Beide trugen bis auf etwas Unterwäsche keine Kleidung an sich. In unmittelbarer Nähe zu ihnen fanden sich die Überreste eines Feuers. Außerdem sah es so aus, als wäre jemand die Kiefer hinaufgeklettert. Bei der weiteren Suche fand man drei weitere Leichen auf dem Weg zwischen dem Lager und der Kiefer. 300 m von der Kiefer entfernt fand man den Expeditionsleiter Dyatlov (Position 3), 480 m entfernt Slobodin (Position 2) und 630 m entfernt Kolmogorova (Position 1). Die Suchtrupps berichteten, dass die Körperhaltung der Leichen vermuten ließ, dass sie versucht hätten zum Lager zurückzukehren. Auch sie trugen kaum Kleidung an sic. (laut den google-übersetzten, angeblich originalen Ausschnitten aus dem Untersuchungsbericht in Anna Matveyevas semifiktionaler Geschichte „Dyatlov pass“ waren die drei Mitglieder relativ warm gekleidet, nur ohne Schuhe gefunden worden; die ursprüngliche Aussage ist damit zumindest zweifelhaft)

Während die verbleibenden 4 Mitglieder weiterhin als vermisst galten, begann man die gefundenen 5 Leichen gerichtsmedizinisch zu untersuchen. Keine der Leichen wies eine äußere Verletzung auf außer einigen Schrammen irgendeine Verletzung auf; lediglich Slobodins Schädel hatte eine kleinere Fraktur etwa 17 cm lange Fraktur, was jedoch von den Gerichtsmedizinern als Todesursache ausgeschlossen wurde. Als offizielle Todesursache wurde bei allen 5 Personen daher Unterkühlung festgestellt. Der Tod war etwa 6 bis 8 Stunden nach ihrer letzten Mahlzeit eingetreten.

Erst am 4. Mai fand man auch die Leichen der 4 verbleibenden Mitglieder. Sie waren unter einer 4 Meter dicken Schneedecke 75m weiter ins Tal hinab begraben (Position 5). Sie waren etwas besser gekleidet, wobei sich ihre Kleidung teilweise aus Fetzen der Kleidung anderer Mitglieder zusammensetzte. Zolotarev trug Dubininas Pelzmantel, Dubininas Füße waren in Fetzen von Krivonischenkos Hose gehüllt. Während bei Kolevatov ebenso wie bei den anderen 5 Mitgliedern Unterkühlung als Todesursache festgestellt wurde, wiesen die anderen 3 schwerste innere Verletzungen auf. Tibo-Brinyols Schädel war regelrecht zertrümmert, Dubinina und Zolotarev hatten mehrere gebrochene Rippen. Auch sie wiesen jedoch keine keinerlei äußere Verletzungen auf, so als wären die Brüche durch eine starke Druckeinwirkung entstanden. Außerdem soll Dubininas Zunge gefehlt haben.

Theorien zum Vorfall

Eine Theorie, die die Polizei offiziell untersuchte, war die, dass Angehörige des Mansenvolkes die Gruppe angegriffen hatten, weil sie sich auf geheiligtem Boden befand. Die Theorie wurde jedoch schnell wieder verworfen, da es in diesem Gebiet keinen geheiligten Boden der Mansen gab und nichts rund um das Zelt oder um die Fundorte der Leichen auf die Anwesenheit weiterer Menschen schließen ließ. Der Fall wurde daraufhin nach wenigen Monaten wegen eines fehlenden Schuldigen eingestellt. Die Akten wurden zunächst vertraulich behandelt und schließlich in den 90ern veröffentlicht (einige wenige Teile sollen jedoch fehlen).

Der aufgebrachten Bevölkerung in der Region erklärte man, der Tod der Gruppenmitglieder sei auf eigene Fehler und eine schlechte Organisation der Expedition seitens des Sportvereins zurückzuführen. Doch es wirkt abseits jeder Logik, wieso 9 Menschen anscheinend mitten in der Nacht (das würde ihre spärliche Bekleidung erklären) bei geschätzten -30 °C Außentemperatur ohne ersichtlichen Grund in Panik ihr Zelt verlassen und ohne Ausrüstung 1,5 km den Berg hinunterlaufen sollten.

Daher stellten verschiedene Personengruppen in der Folge ihre eigenen Erklärungen für den Vorfall auf, die wie immer bei solchen Mysterien eine Bandbreite bis hin zur Involvierung von Außerirdischen aufweisen und deren ausführliche Erörterung hier nicht lohnt. Man kann jedoch zwei wesentliche Haupttheorien herausfiltern.

Die eine Theorie geht von militärischen Test aus. Diese Theorie stützt sich in der Hauptsache auf 3 inoffizielle Aussagen. Zum einen wollen die Angehörigen der Verstorbenen ausgesagt haben, dass sie bei der Beerdigung eine merkwürdige Orangefärbung der Haut und fast völlig ergraute Haare bei den Opfern bemerkt haben wollen. Weiterhin will ein Mitglied des Suchtrupps ausgesagt haben, dass er auf seinem Dosimeter eine erhöhte radioaktive Strahlenbelastung in der Gegend gemessen haben will. Daraufhin sollen die Leichen auf Radioaktivität hin untersucht worden sein, wobei einige Kleidungsstücke eine erhöhte Strahlung aufgewiesen haben sollen. Die Ergebnisse fehlen jedoch in dem endgültigen Bericht. Bei dieser Aussage stellt sich die Frage, wieso der Suchtrupp überhaupt ein Dosimeter mit auf die Suche nahm und wie hoch die angebliche Strahlung überhaupt war. Bei dem damals noch relativ lockeren Umgang mit radioaktiven Stoffen, mögen diese vielleicht schon von Anfang an in der Kleidung verarbeitet gewesen sein (bspw. in Farbstoffen), weshalb auch nur diese Kleidungsstücke die Radioaktivität aufwiesen. Und zu guter letzt wollen mehrere Augenzeugen orangefarbene Kugeln am Nachthimmel in der Zeit von Februar bis März gesehen haben. Eine Wandergruppe, die sich etwa 50 km von der Gruppe entfernt befand, will solch eine Erscheinung auch in jener Nacht in Richtung des Kholat Syakhl beobachtet haben und ein Mitglied des Suchtrupps berichtet von einer solchen Erscheinung am 31. März. Eine besonders große Häufigkeit von Meteoritenschauern in diesem Zeitraum könnte diese Erscheinungen erklären.

Die Frage ist auch, was für eine militärische Aktion den Vorfall verursacht haben soll. Selbst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion will niemand etwas von militärischen Tests oder einer Anlage in dieser Gegend wissen. Es scheint auch zweifelhaft, wieso in dieser öffentlich zugänglichen Gegend militärische Test durchgeführt werden sollten, wenn die Sowjetunion genügend Sperrgebiete dafür besaß. Auch wenn diese Theorie viele Befürworter hat, bleibt sie trotzdem irgendwie unbefriedigend und spekulativ.

Die andere Theorie besagt, dass sich oberhalb des Lagers am Kholat Syakhl eine Lawine gelöst habe, die die Gruppe unter sich begraben habe. Die inneren Verletzungen der drei Mitglieder könnten danach von den Schneemassen verursacht worden sein und das Zelt aufgeschnitten worden sein, weil der normale Ausgang zu diesem Zeitpunkt verschüttet war. Wenn sie sich jedoch alle aus dem Zelt befreien konnten, stellt sich die Frage, wieso dann keine Zeit mehr dafür war, die überlebensnotwendige Kleidung mitzunehmen. Wenn sich außerdem die Verletzungen bereits oben am Zelt ereignet haben, stellt sich die Frage, wieso gerade die verletzten Mitglieder (Tibo-Brinyol hätte der Schädelfraktur zur Folge bewusstlos sein müssen) den weitesten Weg vom Zelt zurückgelegt haben. Auch diese Theorie weist also Widersprüche auf.

Quellenangaben

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36 Kommentare zu „Der Dyatlov-Pass-Vorfall …“

  1. Gravatar von Menolly

    Menolly schrieb am 2008-02-28 um 16:30 Uhr:

    Ich will ja nicht fies erscheinen, aber mir kommt da Wotka, Bär und daraus resultierter Panik in den Sinn!?

    Liebe Grüße
    Menolly

    ( diese Live-Vorschau Irritiert etwas 🙂 )

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  2. Gravatar von Thorsten

    Thorsten schrieb am 2008-02-28 um 18:07 Uhr:

    Der Wodka wäre natürlich eine wunderbare Erklärung für alles irrationale an dem Vorfall. Doch irgendwie zweifle ich daran, dass die da oben in den Bergen ein Saufgelage gemacht haben:

    1. Es handelte sich um eine Expedition im Rahmen des Sportstudiums, bei dem einiges an körperlicher Leistung verlangt war, und um kein Jugendzeltlager. Das mag jetzt noch kein widerlegendes Argument sein, aber es wäre ein wenig so, als hätte sich Reinhold Messner bei Besteigung des Mount Everest oben angekommen erst mal einen gepichelt.

    2. Die Expedition sollte ursprünglich etwa 2 Wochen dauern. Alles was dazu an Ausrüstung und vor allem Lebensmitteln notwendig war, musste die Gruppe selbst mitschleppen. Ich weiß nicht, ob man sich dann noch mit Wodka-Flaschen abschleppt. Und wieso haben sie dann das Saufgelage nicht schon unten beim Vorratslager gemacht und die Flaschen stattdessen den Berg hochgeastet?

    3. Yuri Yudin (der umgekehrt war) hätte eigentlich davon wissen sollen, wenn die Gruppe Alkohol mitgenommen hätte; konnten sie ja schlecht im Supermarkt auf dem Berg kaufen. Wenn, hätte es also Yuri bewusst verschweigen müssen und das bis zu seinem Tod. Er war anscheinend aber sehr an der Aufklärung des Vorfalls interessiert.

    4. Hätte nicht jemand von den Suchtrupps in dem Zelt auf irgendwas stoßen müssen, was auf den Alkoholkonsum hinwies? Hab bis jetzt nirgendwo von solch einer Aussage gelesen.

    5. Ich bin leider keine Mediziner, aber hätte man den Alkohol nicht noch in den Leichen nachweisen können, bspw. in der Leber? (Vielleicht hat da ja jemand Ahnung von.)

    Also das alles zusammengenommen lässt mich irgendwie an der Theorie mit dem Wodka zweifeln. Bliebe also noch der Angriff eines Tieres. Dazu soll mal ein Freund von Dyatlov gesagt haben, dass er schon einmal auf einer Expedition einem Bären begegnet wäre und Dyatlov ihn erfolgreich vertreiben konnte. Außerdem erklärt der Bär auch nicht wirklich die Art der Verletzungen der drei Mitglieder.

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  3. Gravatar von Menolly

    Menolly schrieb am 2008-02-29 um 15:26 Uhr:

    Der Bär würde aber auch nicht Erklären, warum sie so weit Gerannt sind, da man ja schon davon ausgehen könnte das sie sich im Vorfeld mit so einer Situation “ vertraut“ gemacht haben ( nehme ich jetzt einfach mal an, da dort Bären keine Seltenheit sind ).
    Naja, bei solchen Dingen wird man wohl nie herausbekommen was wirklich geschehen ist.

    Liebe Grüße
    Menolly

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  4. Gravatar von Doris

    Doris schrieb am 2008-03-02 um 12:34 Uhr:

    Ich habe so das leise Gefühl, dass da wirklich was faul ist. Die ganze Geschichte finde ich einfach nur krass. Ich kann mir einfach nicht erklären, warum die ohne Kleidung aus dem Zelt raus sind. Ich meine, es kann doch auch im Zelt nicht sonderlich viel wärmer gewesen sein, oder? Also ich hätte wahrscheinlich geschlottert!;)

    Ganz besonders tragisch finde ich, dass das alles so junge Menschen waren. Ausser A. Zolotarev waren alle etwa so alt wie ich…
    Ich hoffe nur, dass so etwas nicht wieder geschehen wird.

    Liebe Grüsse
    Doris

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  5. Gravatar von Menolly

    Menolly schrieb am 2008-03-02 um 15:04 Uhr:

    (laut den google-übersetzten, angeblich originalen Ausschnitten aus dem Untersuchungsbericht in Anna Matveyevas semifiktionaler Geschichte „Dyatlov pass“ waren die drei Mitglieder relativ warm gekleidet, nur ohne Schuhe gefunden worden; die ursprüngliche Aussage ist damit zumindest zweifelhaft)

    Bezieht sich das jetzt auf alle, oder nur die Letzten die gefunden wurden?!

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  6. Gravatar von Thorsten

    Thorsten schrieb am 2008-03-03 um 22:21 Uhr:

    Diese seltsamen Vorfälle scheinen sich auf meinen Blog auszuweiten. Hatte vor einiger Zeit eingestellt bei neuen Kommentaren benachrichtigt zu werden. Nun bekam ich keine E-Mails mehr und das Häkchen bei der Einstellung war auch wieder verschwunden. 🙂

    Bezieht sich das jetzt auf alle, oder nur die Letzten die gefunden wurden?!

    In der Geschichte von Matveyevas gibt es einen längeren Abschnitt aus dem Untersuchungsbericht, der sehr detailliert die Kleidung auflistet. Leider ist die Google-Übersetzung wie gewohnt sehr „frei“ und so fällt es schwer manches richtig zu interpretieren. Vor allem kann ich mir nicht so recht erklären, was ein „Cowboy-Shirt“ sein soll. Was man aber mit einiger Vorsicht herauslesen kann ist folgendes:

    Die zwei am Lagerfeuer hatten tatsächlich kaum noch was an. Ein bisschen Unterbekleidung, das war’s auch schon. Die drei, die auf dem Weg zwischen Zelt und Kiefer gefunden wurden hatten durchaus mehrere Lagen Kleidung an, bspw. doppelt Socken oder mehrere Pullover. Allerdings keine Schuhe oder Mäntel und dergleichen. Bei den vier später gefundenen Leichen war das ähnlich, außer dass an ihnen noch Kleidungsstücke von den beiden Männern am Feuer gefunden wurden. Also alles deutet weiterhin darauf hin, dass in der Nacht überhastet aufgebrochen sind, allerdings klang es in den ersten, englischen Quellen so, als haben sie fast nur noch die Unterhosen angehabt.

    Sie haben also nachts sehr wohl noch eine Menge Kleidung an sich getragen. Eben weil, wie Doris richtig sagt, dass Zelt alleine nur ein bisschen Wind abhält.

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  7. Gravatar von Thorsten

    Thorsten schrieb am 2008-03-03 um 23:08 Uhr:

    Hier mal das, was ich mir so aus zwei automatischen Übersetzungen zusammengereimt habe. Als dieses Protokoll aufgenommen wurde, waren die vier anderen Leichen noch nicht gefunden. Hier erst die Bekleidung der drei Leichen zwischen Zelt und Kiefer:

    Zinaida Kolmogorova: blaue(s) [?], darunter gestrickte Bluse mit querlaufenden, blauen Streifen, Hemd mit Karomuster, blaues Hemd mit Ärmeln … Skihose, blaue Trainingshose … Wollsocken mit braunen [?], Baumwollsocken … rote Wollmütze, darunter blaue Wollmütze.

    Igor Dyatlov: Pelzmantel (gehörte ursprünglich Yuri Yudin, der ihm den Mantel bei dessen Umkehr übergab), Schuhe [?], blaue(s) Woll-[?], Hemd mit Karomuster, blaues, gestricktes Hemd, braune Skihose, dunkelgrüne Trainingshose … weiße Wollsocken, zwei Wollsocken, Packung [?].

    Rustem Slobodin: schwarze(s) Woll-[?], darunter Hemd mit Karomuster, [?], Stifte in der Tasche, der Pass von Slobodin, 310 Rubel, graue Fließjacke, darunter gestricktes Hemd … Skihose … in den Taschen ein Messer, ein Kamm und ein Bleistift … [?] Socke am rechten Bein, keine Socke am linken. 3 Kopien eines Briefes von Slobodin an Biyenko. In der Skihose ein Brief der Handelsorganisation.

    Und hier die Bekleidung der beiden Männer am Feuer:

    Yuri Doroshenko: Hemd mit Karomuster, türkis-farbenes Hemd, Socken mit Brandspuren.

    Georgyi Krivonischenko Hemdjacke mit Karomuster, [?], ein Socken.

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  8. Gravatar von ?!

    ?! schrieb am 2010-03-19 um 22:29 Uhr:

    Dass 2 der Leichen nur „wenig“ bekleidet waren, könnte vielleicht damit zusammenhängen, dass der Rest der Gruppe die 2 Leichen gefunden hat, ihnen kalt war und die Kleidung mitgenommen haben…

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  9. Gravatar von Lucy

    Lucy schrieb am 2010-10-10 um 05:30 Uhr:

    Die Kleider-mitnehm-Theorie scheint mir ganz sinnvoll, trotzdem sind mir da noch unplausible Stellen zuwider.
    Aber auch mit großer Mühe denke ich, wenn man nicht die Einsicht in die offiziellen Dokumente hat, kann man nicht mehr herausfinden. Vielleicht spricht hier jemand russisch und hat Lust es getreu zu übersetzen?

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  10. Gravatar von Jez

    Jez schrieb am 2010-10-14 um 14:29 Uhr:

    Als erstes ist mir ein Bär durch den Kopf gekommen der für die 9 Studenten für Unruhe gesorgt hat. Aber allein 1 Bär gegen 9 Studenten , die müssten doch bestimmt jeder ein Messer besitzen um sich zu wehren und auserdem keine Spuren von anderen Lebewesen.
    Ein Rätzel !

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  11. Gravatar von

    Anonymous schrieb am 2010-11-28 um 13:56 Uhr:

    Erfrierende reißen sich ja häufig die Kleider vom Leib, weil man kurz vorm Erfrieren das Gefühl hat, es sei unglaublich heiß. Also da jemanden fast nackt aufzufinden, finde ich noch nicht wirklich merkwürdig. Warum sie ohne Ausrüstung gestartet sind ist das einzige Rätsel. Vielleicht ist einer der Gruppenmitglieder ausgerastet… irgendetwas muss diese Kurzschlussreaktion hervorherufen haben und ich glaube ja wohl eher nicht, dass es Außerirdische waren 😀

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  12. Gravatar von Glubsch

    Glubsch schrieb am 2011-05-02 um 00:22 Uhr:

    Der Kholat Syakhl befindet sich in einem Teil des Urals,
    wo es einige bewaldete, aber auch kahle Stellen hat.
    In den fünfziger Jahre entwickelten die USA eine Haubitze ähnlich der M65 (Eisenbahngeschütz) http://de.wikipedia.org/wiki/M65_(Haubitze) aus dem zweiten Weltkrieg, um Nukleargranaten etwa 30 km weit abzufeuern. Das sowjetische Militär zog meistens technisch gleich und ein Eisenbahngeschütz war strategisch für die rote Armee ideal. Dies war ein geheimes militärisches Projekt. Gesucht wurde eine Eisenbahnlinie von der aus sich solche Granaten in vermeintlich menschenleeres Gebiet abfeuern ließ. Unbewaldete Gebiete um keine Spuren zu hinterlassen, deweiteren wurden die Granaten in zwei Kilometer Höhe zur Explosion gebracht, aus demselben Grund.
    Der größte Teil des sowjetischen Militärs wußte selber nichts davon.
    Der Kholat Syakhl liegt nicht einmal 10 km Luftlinie westlich des Dorfes Vishai und nördlich des Berges Otorten soll es eine alte Bahnlinie geben. Metallschrot soll sich in dem Gebiet des Kholat Syakhl befinden, vermutlich wurde daran die stärke der Detonation gemessen. Aus 50 km Entfernung sahen Beobachter orangefarbene „Spähren“, die aufsteigenden orangeleuchtenden Gasmassen einer
    Nukleardetonation in der Nacht.
    Die neun Skifahrer hatten keine Chance. Die befanden sich etwa fünf Kilometer von der Detonation entfernt. Zuerst während des Schlafes der extrem starke Blitz (starke Strahlenschäden=Gammastrahlung), fünfzehn Sekunden später die Druckwelle (in dieser Entfernung nur noch Schallgeschwindigkeit, aber alle waren danach taub und hatten Lungenschäden) und dann flohen alle mehr blind als sehend (..deshalb das aufgeschlitzte Zelt)..aber wovor ? Eben vor dem
    sehr hellen Licht dieser Nuklearbombe. Bei der Obduktion wurde dann nur orangefarbene Haut festgestellt, keine Brandblasen. Natürlich, denn es war minus 30 Grad und der Stoffwechsel der Leichen war quasi eingefroren. Es dauerte Wochen bis die Skiläufer gefunden wurden. In dieser Zeit fraß ein Tier (Ratte, Fuchs was auch immer) die Zunge der Expeditionsteilnehmerin.

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  13. Gravatar von Faktor I

    Faktor I schrieb am 2011-05-02 um 12:45 Uhr:

    Bär scheidet aus,da die zu dieser Zeit Winterschlaf halten und keine Spuren gefunden wurden. Der Zustand der später gefundenen Leichen erklärt sich durch deren Lage (zuerst unter Schnee verschüttet, dann mit dem Tauwetter Entstehung eines Flusses mit Schmelzwasser unter dem Schnee). Bzgl. der Zunge: Folge der Lage der Leiche direkt im Schmelzwasser… In Summe wesentlich weniger mysteriös. als viele Darstellungen glauben machen wollen. Allenfalls ist unklar, ob es ein seltsames Geräusch war (Tier, Lawine) oder eine reale Gefahr (Kleinlawine, die dann harmlos war), die zur Flucht führte. Ab der Flucht hat die Geschichte nix unklares (bzw. wird nur durch entstellte Darstellungen mysteriös gemacht – Zunge, Kleidung, Zustand der Leichen…). Die zuletzgefunden Leichen waren übrigens in einem sehr schlechten Zustand (irgendwo gibts auch ziemlich grausliche Bilder im Netz…), der auch die Verletzungen erklären könnte.

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  14. Gravatar von Faktor I

    Faktor I schrieb am 2011-05-02 um 12:48 Uhr:

    Bzgl. Waffentests: Sehr unwahrscheinlich, da die Armee dann bei der Suche mithalf, und die Suche keineswegs geheim erfolgte (was bei einer zu vertuschenden Sache sehr sinnvoll wäre…). zudem gab es ausreichende Testgelände, da muß man nicht mitten in den Urwald fahren und das Risiko eingehen, daß Wanderer zuschauen….

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  15. Gravatar von Legolas1812

    Legolas1812 schrieb am 2011-07-10 um 18:26 Uhr:

    Es könnte ja auch sein, daß das Essen oder das Wasser vergiftet/verdorben war und alle an Halluzinationen litten. Darauf hin haben sie sich eine Gruppenhalluzination eingeredet und sind in Panik geraten. Die beiden leicht bekleideten Leichen sind zu erst verstorben und die Anderen nahmen ihre Kleidung. Dann schienen sie zu flüchten und sind dann in die falsche Richtung aufgebrochen. Eventuell wurden die nächsten drei durch Kälte oder Vergiftung getötet, worauf hin die letzten beiden wiederum Kleidung mitnahmen um weiter zu kommen. Einer kletterte auf den Baum um sich zu orientieren. Später saßen sie dann an einem kleinen Feuer und wurden letztendlich von einer Lawine getötet. Tiere und Aliens können wohl ausgeschlossen werden. Nukleare Waffentests halte ich auch für Blödsinn, denn es handelte sich ja um ein ausgewiesenes Wandergebiet.

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  16. Gravatar von Derja

    Derja schrieb am 2012-12-27 um 14:41 Uhr:

    Der Waffentest ist nicht so sehr unwahrscheinlich. Es gab so gut wie keine freiwilligen Wanderer in diesem Gebiet, die Expedition der Studenten war genehmigungspflichtig. Soweit mir bekannt, wurde die genaue Route ebenfalls mitgeteilt. Jedoch befanden sich die 9 recht weit abseits ihrer geplanten Tour, sie waren aufgrund des schlechten Wetters ziemlich weit (1,5 km) vom Weg abgekommen. An diesem Abend sollten sie sich eigentlich viel weiter östlich befinden. Das Militär hatte zuerst keinen Grund davon auszugehen, dass die 9 Opfer des Tests geworden waren. Vertuscht werden sollte es später dennoch, da war das Kind aber schon in den Brunnen gefallen. Die Atomgranate (oder ähnliches) ist bisher die schlüssigste aller Theorien. Der EMA, die darauffolgende Druckwelle sowie die Geräuschkullisse dürfen mehr als beängstigend gewesen sein. In blinder Panik flüchteten sie aus dem Zelt, als die erste noch nicht besonders nah bei ihnen hochging (wie bereits erwähnt wahrscheinlich in der Luft gezündet), sie rannten in den Wald, denn sie wussten nicht einmal, mit was sie es zu tun hatten. Dort wurde ein Feuer gemacht und sie entschlossen sich, eine Isolierung gegen die Kälte vorzubereiten. Inzwischen starben 2 von ihnen am Feuer. Man geht davon aus, dass die 4 in der kleinen Schlucht als letztes starben, in dem Granaten Szenario sehe ich aber auch die Möglichkeit, dass die zuletzt gefundenen 4 dann in den unmittelbaren Einflussbereich der nächsten Granate gerieten, wobei sie sich schwerste Verletzungen zuzogen. Auch Dyatlov selbst hatte eine Schädelfraktur, die nicht tödlich war, eventuell war er weiter entfernt und/oder besser geschützt. Der Einflussbereich einer solchen Granate ist relativ gering, schon 100 m weiter vom Einschlagort können über Leben oder Tod entscheiden. Er und die verbliebenen 3 machten sich zum Zelt auf, denn die Gefahr war nun offensichtlich vorbeigezogen. Doch sie schafften es nicht mehr und starben an Unterkühlung. Der Chefermittler berichtete über verbrannte Baumspitzen, teilweise war auch Kleidung verkohlt. So in der Art könnte es sich tatsächlich abgespielt haben. Es gibt auch ein Bild, auf dem ein Helfer der Suche mit einem Geigerzähler abgebildet ist. Wenn also keiner eine Ahnung hatte, was passiert sein konnte, warum hatte man zufälligerweise einen Strahlenmessgerät mitgenommen. Und warum weigerten sich die Piloten des Hubschraubers, die letzten 4 Leichen mitzunehmen und bestanden auf die Überführung in einem Zinksarg (welche dann auch tatsächlich dort hingeschafft wurden). Warum das Militär diesen Ort gewählt haben sollte, ist eigentlich müsig zu fragen. Warum nicht? Die Einheimischen gingen nicht dorthin, denn der Ort galt als verflucht. Die Studenten sollten auch nicht dort sein. Man brauchte eventuell mehr Platz, als ein Militärgelände bieten konnte (Abschussweite bis zu 30 km).

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  17. Gravatar von Martin Mertens

    Martin Mertens schrieb am 2013-05-25 um 20:14 Uhr:

    Zu den Vorfällen ist kürzlich ein schmales Buch in deutscher Sprache erschienen, das eine paranormale Erklärung für die Vorfälle gibt und neben dem in deutsche Sprache übersetzten Expeditionstagebuch und die Obduktionsberichte der einzelnen Gruppenmitglieder enthält. Ralph Ardnassak: Der grauenhafte Tod am Djatlow-Pass. Beruhend auf einer wahren Begebenheit aus dem Jahr 1959. Verlag united p.c., 2013.

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  18. Gravatar von

    Anonymous schrieb am 2014-06-25 um 22:33 Uhr:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Amanita_muscaria

    Der Fliegenpilz. Halluzinogen, in sibirien von bedeutung früher bei religiösen zeremonien.

    Amanita muscaria is noted for its hallucinogenic properties, with its main psychoactive constituent being the compound muscimol. The mushroom was used as an intoxicant and entheogen by the peoples of Siberia, and has a religious significance in these cultures.
    Wikipedia

    für mich denkbar, dass irgendwelche mansen den expeditionsteilnehmern, gewollt oder nicht, amanita verabreicht haben, und die irgendwann total am rad gedreht haben, sich gegenseitig für feinde gehalten haben. würde erklären warum 2 der expitionsteilnehmer verletztungen der handknöchel haben wie bei faustkämpfen, einer ne gebrochene nase, und mehrere blut im gesicht/ aus der nase, im magen.
    alle obduktionsberichte, das gemeinschaftstagebuch und so weiter findet ihr hier:
    http://therealevidenceoftheparanormal.blogspot.de/2012/10/the-dyatlov-pass-accident-attack.html [Link geändert: Direktlink auf die Webseite anstatt über einen eingebetteten Frame (Admin)]

    Macht euch selbst ein bild

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  19. Gravatar von Thorsten Rotering

    Thorsten Rotering schrieb am 2014-06-26 um 19:53 Uhr:

    Danke für den informativen Link. Leider fehlt jedwede Quellenangabe, abgesehen von dem ominösen Verweis auf eine ungeannte Facebook-Gruppe. Daher ist es etwas schwierig den Wahrheitsgehalt einzuordnen. Ich höre bspw. zum ersten Mal davon, dass dort zufällig auch noch genau 9 Jäger umgekommen sein sollen bzw. dass sich dort noch zahlreiche andere rätselhafte Tode ereignet haben sollen.

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  20. Gravatar von

    Anonymous schrieb am 2014-08-26 um 16:08 Uhr:

    Was spricht dagegen, dass sie nachts eine Lawine gehört haben, in Panik das Zelt verlassen haben und mit dem was sie am Leib hatten in Richtung Waldrand losgerannt sind? Das erklärt, warum manche wenig und manche mehr, aber ohne Schuhe, an hatten. Krivonischenko und Doroshenko bleiben am Waldrand, weil sie am wenigsten an hatten, und versuchten sich am Feuer zu wärmen, während Dyatlov, Slobodin und Kolmogorova zurückliefen um noch was aus dem Zelt zu holen, nachdem sie sich über die Kiefer orientierten. Das kann auch zu unterschiedlichen Zeiten passiert sein, weil in der Panik, nachts und mit schlechter Sicht der Trupp auch getrennt haben kann. Dabei schlug sich Slobodin den Kopf auf. Alle sind erfroren.

    Die anderen vier wurden vielleicht schon vorher getrennt, trafen dann auf die Leichen der anderen und versuchten sich weiter in den Wald zu retten, wurden dann aber von einer Lawine zerquetscht.

    Solche Erfrierungen können ja bei -30°C innerhalb von Minuten passieren … das Schock und Apathie. Die Verletzungen klingen stark nach Lawine und die gebräunte/orange Haut klingt nach starken Kälteverbrennungen … für mich klingt das jetzt gar nicht mysteriös.

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  21. Gravatar von Yeti

    Yeti schrieb am 2014-10-12 um 14:48 Uhr:

    Aber wie lässt es sich denn dann erklären das einem der Opfer die Zunge gefehlt hat?

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  22. Gravatar von Thorsten Rotering

    Thorsten Rotering schrieb am 2014-10-14 um 09:21 Uhr:

    Zunächst einmal ist nicht so ganz gesichert, ob Dubinina wirklich die Zunge gefehlt hat und in welchem Umfang. Es wird hier und da mal erwähnt, aber nicht durchgängig.

    Mittlerweile habe ich zwei Hypothesen gehört, die eine fehlende Zunge erklären könnten: 1. Durch einen unerwarteten Ruck auf den Kiefer (z.B. durch einen heftigen Sturz oder eine plötzliche und unerwartete Kraft von außen, wie der diskutierte Lawinenabgang) kann es passieren, dass man sich selbst die Zunge abbeißt. 2. Ihre Leiche wurde erst viele Monate später gefunden. Evtl. wurde ihre Zunge von einem wilden Tier (an)gegessen.

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  23. Gravatar von Yeti

    Yeti schrieb am 2014-10-14 um 19:33 Uhr:

    Auf einem der Fotos sieht man das einem der Opfer offenbar auch die Augen fehlen ? Wie ist das zu erklären ? Auch wilde Tiere?

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  24. Gravatar von Tom Platz

    Tom Platz schrieb am 2014-11-18 um 13:27 Uhr:

    So plausibel sich einige Theorien auch anhören mögen, eine Frage stellt sich mir dabei: wieso sterben alle Neune? Kam denn keiner auf die Idee, sich ordentlich anzuziehen? Es war doch alles noch vorhanden was man für die Expedition brauchte. Irgendwas hielt sie davon ab, nach dem Ereignis, das sie aus dem Zelt getrieben hatte, vernünftig zu handeln, sich zu sammeln, auch geistig, und die Lage zu peilen. Zurück zum Zelt, Taschenlampen an, Kleider suchen. Wenn allerdings beim Zelt was Bedrohliches gewesen wäre ging das freilich nicht. Aber dann hätte man ja Spuren gefunden, Bärentatzen eventuell.

    Wenn einige durchdrehen könnte man das verstehen, aber wieso erfrieren alle?

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  25. Gravatar von DwrAufklaerer

    DwrAufklaerer schrieb am 2014-11-23 um 05:43 Uhr:

    Leute.
    Hab grad ne Doku bei Dmax über dieses Thema. Gesehen . Hab ihr nix von den Riesen Fusabdruecken gesehen? Das war kein Baer sondern ein Yeti. Ca. 2,5-3,0M groß es gibt genuegend Videobeweise. Die Viecher sind jedoch extrem selten verfuegen aber ueber erhebliche Kraft .Er kann sogar einen Baesr fertig machen.Er lauft aufrecht und verfuegt ueber keinen Hals wie wir Menschen. Sie machen ein „Heulen“ als Gerauesch.wo ich die Doku sah glich das schon ein bischl einem Horrorfilm ^^

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  26. Gravatar von Thorsten Rotering

    Thorsten Rotering schrieb am 2014-11-23 um 10:20 Uhr:

    @Yeti,
    in einem Diskussionsbeitrag in der Wikipedia wird darauf verwiesen, dass wohl alle 4 erst später gefundenen Leichen starke Verwesungsspuren aufwiesen und die Zunge nicht direkt fehlte, sondern einfach nur stark verwest war. Ursache dafür dürfte wohl das Tauwetter der Frühjahrsmonate gewesen sein. Da die Leichen in einem Tal lagen, waren unter der Schneedecke voraussichtlich bereits kleine Bäche entstanden, die die Leichen auftauen und schließlich verwesen ließen. Das klingt für mich recht plausibel.

    @DwrAufklaerer,
    mir ist aus keiner Quelle bekannt, dass am Lagerplatz etwas anderes vorgefunden wurde, als menschliche Fußabdrücke. Zum anderen wird als Habitat des Yeti, so es ihn denn überhaupt geben sollte, das Himalaya angenommen, ggf. mit einer Ausbreitung bis zum Altai. Hier sind wir aber im Uralgebirge und das ist ein paar 1000 km entfernt.

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  27. Gravatar von schlossklatscher

    schlossklatscher schrieb am 2014-11-29 um 20:33 Uhr:

    So erstens gibt es auf dem Berg keine Bären, es ist eine freie Fläche, alle Alpinisten waren sehr erfahren, Alkohol ? euer ernst ? Da gefällt mir die Lavienen Theorie tausendmal besser, es sind Sportler! ich schließe mich dem Rakententest an, denn Augenzeugen haben Lichter an dem Abend gesehen, desweiteren die Radioaktiv verstrahlten Körper und warum sind sie aus dem Zelt halb nackt gerannt und haben es von innen aufgeschnitten? Es waren wirklich verlässliche Leute, die Dyatlov ausgesuct, er hat die Stracke lange geplant und hätte es bestimmt nicht zugelassen, das sich da zwei Leute zukiffen oder sonst irgendwas, ich wiederhole sie waren erfaren, auch bei so einer Kälte. Ich denke das dieser Fall irgendwann mal aufgeklärt wird und russische Quellen sind da viel verlässlicher, da viele Informationen nichts ins deutsche übersetzt wurden.

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  28. Gravatar von Methos

    Methos schrieb am 2015-05-31 um 02:34 Uhr:

    Ich glaube nicht, dass auch nur einer fast nackt aus dem Zelt geflohen ist. In sibirischen Winternächten schafft man ohne richtige Bekleidung auch keine 1,5 km.
    Für viel wahrscheinlicher halte ich, dass die Gruppe getrennt wurde, in zwei oder sogar drei kleinere Grüppchen. Eine davon wäre dann die Gruppe der „Verstümmelten“, die erst viel später gefunden wurde. Diese fand die beiden an der Kiefer (durch riesengroßen Zufall) – allerdings waren die da schon erfroren. Deswegen nahmen sie sich alles an Kleidung, was die bei sich hatten. Das erklärt, warum z.B. Zinaida Kolmogorova zwei(!) Mützen trug.
    Stiefel indes blieben wohl allesamt beim Lager. Vielleicht machten sich auch drei der ersten Gruppe auf den Rückweg zum Lager, um eben diese zu holen.
    Nebenbei: Erwähnt denn eigentlich auch nur einer der Berichte, dass die Stiefel der Wanderer beim verwüsteten Lager gefunden worden sind? Hab diesbezüglich noch nirgends was gelesen.

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  29. Gravatar von seppmaier

    seppmaier schrieb am 2015-09-02 um 16:45 Uhr:

    Fakten:

    Alle 9 Fluchtartig Richtung (!) Wald
    Fussspuren nur 500m weit
    schwere innere Verletzungen wie nach einem Aufprall (Autounfall)
    Erste Leiche aber erst nach ca.800m gefunden

    Meine Theorie:
    Druckwelle hat diese die letzten 300-400 m an den
    Waldrand katapultiert (erklärt die fehlenden Fussspuren und
    die Wucht anhand der inneren Verletzungen + teilw. Schädelfraktur)
    erklärt auch das fehlen von Ästen auf Bäumen bis 5m Höhe
    dabei wurden einige bestimmt schon getötet. diejenigen die
    diese druckwelle überlebt hatten, haben sich die Kleidungsstücke
    der Toten genommen und zum Schutz gegen die Kälte übergezogen.

    die inneren Verletzungen erkläre ich mir durch eine Druckwelle.
    das erklärt auch warum die Fussspuren nach 500m endeten und ca.
    300-400m weiter erst die Leichen waren.
    Teilw. sahen die Brustkörbe der Opfer heftigst gequetscht/deformiert
    aus (Rippenbrüche usw) ,. sowas kommt vom Aufprall an die Bäume zb.
    oder durch diese druckwelle selbst.

    dann wäre die frage, wie stark kann eine druckwelle max sein, dass man
    300-400m weit fliegt und das dann teilw. überlebt ?

    Was allerdings so eine Druckwelle auslösen kann, weiss ich (noch) nicht.

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  30. Gravatar von Critiqueur

    Critiqueur schrieb am 2016-05-30 um 16:53 Uhr:

    Es mag unbefriedigend sein, aber selbst wenn der Staat heute grosse Mittel zur Aufklärung einsetzen würde, ist
    es zu spät für eine Aufklärung. Mit dieser und andern offenen Fragen muss die Menschheit also leben.
    Jede Theorie hat ihre Schwächen und Stärken und nach
    dem letzten grösseren Meteoriteneinschlag:

    https://www.youtube.com/watch?v=fDhpiQZyuI8

    könnte auch über diese Variante dpekuliert werden.

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  31. Gravatar von wolffi50

    wolffi50 schrieb am 2016-06-29 um 22:49 Uhr:

    Warum bleibt dann Zeit das man unter einer Kiefer Feuer macht (mit was?).Alles nur erfunden. Wer Feuer macht,stirbt nicht von selbst.Vielleicht waren es Wilderer die sie Aufgeschreckt haben und dann töteten.
    Russland ist absolut brutal in der Natur und Achtung vor anderen Leben kennt da keiner…

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  32. Gravatar von Glubsch

    Glubsch schrieb am 2016-10-11 um 04:29 Uhr:

    Die Expedition hatte ein Funkgerät dabei. Für die damalige Zeit dürfte nur ein Röhrengerät in Frage kommen. Damit hätten die Expeditionsteilnehmer Hilfe herbeirufen können, es sei denn…….., der magnetische Impuls einer Nukleardetonation hat die Elektronik ausser Gefecht gesetzt. Sollte jemand irgendwann in dieser wald- und bärenreichen Gegend seinen Urlaub verbringen und den Ort des damaligen Geschehens aufsuchen, dann braucht er nur einen Hohlkernbohrer für Holz (Forstnerbohrer) und einen Geigerzähler. Dann suche man sich einen Baum, welcher deutlich älter als fünfundsechzig Jahre ist. Jeder Physikstudent kann an den entsprechend isolierten Jahresringen die Radioaktivität messen und schon haben wir des Rätsels Lösung. Klar, dass diese Versuche nicht auf regulären Atomtestgeländen stattfanden . Erstens war die Geheimhaltung äusserst streng (schließlich kam die Sache erst nach Fall des eisernen Vorhanges ans Licht). Zweitens wurden die regulären Atomtestgebiete der UDSSR von den Amerikanern ausspioniert (Lockheed U2 Spionageflugzeug, Corona-Projekt, automatische Beobachtungsballons).

    Upshot-Knothole Grable war der erste Test einer nuklearen Artilleriegranate. Die W9-Granate explodierte 19 Sekunden nachdem sie abgeschossen wurde in einer Entfernung von 10 Kilometern. Das Geschoss war nach Little-Boy die zweite Atombombe mit dem Gun-Design, die gezündet wurde, und somit der erste Test dieses Typs. 3.388 Soldaten nahmen an Manövern während und nach der Zündung im Rahmen der Militärübung Desert Rock V teil.
    Operation Upshot-Knothole – Wikipedia

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  33. Gravatar von Thorsten Rotering

    Thorsten Rotering schrieb am 2016-10-11 um 09:24 Uhr:

    Die Expedition hatte ein Funkgerät dabei. […] Damit hätten die Expeditionsteilnehmer Hilfe herbeirufen können […]

    Davon höre ich zum ersten Mal. Es steht insbesondere im Widerspruch zur oft wiederholten Aussage, die Expeditionsteilnehmer sollten sich erst nach ihrer Rückkehr nach Vishay per Telegramm zurückmelden. Hätte man ein Funkgerät dabei gehabt, hätte man regelmäßige Statusmeldungen an eine Kontaktperson übermitteln können. Auch hätte man dann schneller auf ausbleibene Meldungen reagieren und die Suchtrupps viel früher losschicken können. Zudem ist ein Funkgerät auf Röhrentechnik basierend nicht gerade kompakt.

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  34. Gravatar von Raini

    Raini schrieb am 2017-04-26 um 01:29 Uhr:

    Es gibt doch ein Bild das eine affenänliche Gestalt im Wald zeigt und es gibt den Eintrag, dass sie nun wissen der Schneemensch ist echt. Ich denke die wurden verfolgt, möglich schon zu der zeit wie der 10 te (vor angst) umkerte. Was mich auch wundert warum sie noch am abend von der Hütte nach oben raus aus dem Wald auf offenes Gelände sind obwohl es sehr stürmisch war. Ich denke sie fühlten sich sicherere mit großem Überblick. Jeder der mal im Zoo einem ausgewachsene silberrücken Gorilla gegenüberstand und sieht was für eine Kraft frei wird wenn dieser wütend wird, wird genauso fluchtartig das sicherheitsgehege verlassen wie ich. Die erste studentensuchmanschaft behauptet sehr wohl viele große fusspuren gesehen zu haben, die Opfer machten selbst auch ein Foto von diesen Spuren. Das kann man doch nicht alles ignorieren Leute! Und so unwahrscheinlich ist ein so großes Tier nicht !

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  35. Gravatar von Thorsten Rotering

    Thorsten Rotering schrieb am 2017-04-26 um 12:39 Uhr:

    Es gibt doch ein Bild das eine affenänliche Gestalt im Wald zeigt […]

    Ich nehme an, du meinst dieses Bild, das auf einer Kamera der Expedition gefunden wurde. Durch eine falsche Fokussierung der Kamera ist das gesamte Bild etwas unscharf. Die Gestalt ähnelt aber der eines Menschen und die Farbe entspricht auch exakt derer, die die Mäntel der Expeditionsteilnehmer hatten. Es ist daher zu vermuten, dass es sich entsprechend auch um einen Expiditionsteilnehmer handelt, anstatt um ein bislang nicht nachgewiesenes Fabelwesen.

    […] es gibt den Eintrag, dass sie nun wissen der Schneemensch ist echt. […] Die erste studentensuchmanschaft behauptet sehr wohl viele große fusspuren gesehen zu haben, die Opfer machten selbst auch ein Foto von diesen Spuren.

    Quellen wären nett. Ich habe bislang nichts derartiges gelesen.

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  36. Gravatar von OStR Peter Rösch

    OStR Peter Rösch schrieb am 2017-08-03 um 17:10 Uhr:

    Üblicherweise sind die Darstellungen zum Thema holzschnittartig vergröbernd. Die Grobstellen pflegt man dann phantasievoll interpretierend auszuschmücken. Sobald man aber die verfügbaren Feininformationen (siehe z. B. das im Forum schon erwähnte http://therealevidenceoftheparanormal.blogspot.de/2012/10/the-dyatlov-pass-accident-attack.html) einbezieht, lösen sich die Grobstellen und die anhängenden Phantasieinterpretationen auf, und das Mysterium erweist sich als ein zwar unfassbar gewaltsames, aber doch insgesamt recht banales Verbrechen. Beispielsweise hat es die in den Darstellungen meist behauptete panikartige Flucht aus dem Zelt nie gegeben; vielmehr hat die Crew nachweislich der Schneespuren geordnet wie im Gänsemarsch den Lagerplatz zum Waldrand hin verlassen (müssen). Mit dem Aufschlitzen der Zeltwände vernichteten die Verbrecher den überlebensnotwendigen Witterungsschutz und besiegelten den Kältetod der Crew. Daß es, wie oft behauptet, keine Kampfspuren gebe, entspricht nicht der Wahrheit: Die gefundenen Leichname weisen typische Kampf- und Mißhandlungsverletzungen auf wie Schwellungen, Beulen, Abschürfungen, Knochenrisse, Faustverletzungen. Die Schädelbrüche zweier Crewmitglieder zeigen, daß ihre Köpfe mit brutaler Gewalt aneinandergeschlagen wurden. Die fehlende Zunge der Frau verweist auf die Behandlung, wie sie in früheren Zeiten Verrätern widerfahren ist. Ob auch die leeren Augenhöhlen Folterspuren sind, oder ob es sich hierbei eher um einen an Kadavern üblichen Wildverbiß handelt, wäre auch forstfachlich zu diskutieren.
    Die verbleibenden Unklarheiten sind bei Verbrechen nichts Ungewöhnliches, man denke aktuell an den Fall „NSU“ mit seinen jahrelangen Ermittlungen und Prozeßverfahren. – Wie es der Vorsitzende der Djatlow-Stiftung sinngemäß gesagt hat: Was bleibt ist die Frage, warum das Zelt verlassen wurde. Oder, in engerer Fassung: Welcher oder welche Verbrecher den zum sicheren Tod der Crewmitglieder führenden Abmarsch aus dem Zeltlager erzwang(en). Die Lösung dieser Frage klärt zugleich das dem Verbrechen zugrundeliegende Motiv.

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