Kinderporno-Sperren zeigen Wirkung …

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Veröffentlicht: 2009-04-26 22:10 von Thorsten Rotering

Kinderpornosperren

Wie Ulrich Staudigl, Sprecher im Bundesjustizminsteriums, gegenüber heise online erklärte, sei im Zusammenhang mit dem Gesetzesentwurf zu „Kinderporno-Sperren“ geplant, dass bereits der Aufruf einer blockierten Website einen für weitere Ermittlungen nötigen Anfangsverdacht darstelle. Das ist insofern interessant, als dass man mit diesen Stopp-Schildern doch gerade Unbedarfte vor dem Zugriff auf solche Inhalte schützen wolle. Wer wirklich motiviert ist, an solche Inhalte zu gelangen, kann die geplanten, technisch völlig wirkungslosen DNS-Sperren problemlos überwinden. Das kommt ungefähr dem Versuch gleich den Drogenhandel bekämpfen zu wollen, indem man am Ortseingang die Stadtpläne abhängt mit der Motivation, dass dadurch die Dealer nicht mehr die vereinbarten Übergabetreffpunkte finden könnten. Und wenn doch mal ein verwirrtes Landei nach den Stadtplan fragt, gerät er bereits unter Verdacht ein Junkie zu sein.

Nachtrag: Ahoi Polloi nimmt sich des Themas im Zusammenhang mit der Schweinegrippe ebenfalls an.

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