Alle Artikel mit dem Schlagwort „Unfall“:

Abwegig …

Zunächst wollte ich ja einen dummen Scherz über die dramatische Euro-Entwertung machen, die dieser Artikel aus dem Videotext vom heutigen Tag suggeriert, aber ProSieben hat natürlich Recht: 820 000 Euro sind mehr als 100 000 Dollar.

2010-06-02 07:39 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare

Passt …

Die Flügelspannweite einer Boeing 737-700 beträgt 34,30 m. Das werden die meisten jetzt vermutlich nicht auswendig gewusst haben. Wie nachfolgendes Video eindrucksvoll zeigt, scheint das aber auch nicht die zu interessieren, die es eigentlich wissen sollten …

2007-12-29 20:06 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare

Cloch na Rón …

Vielleicht hat ja der ein oder andere schon mal diese lustige Bildergeschichte gesehen, die seit September 2004 auf diversen Fun-Sites, in Weblogs, Foren und per E-Mail verbreitet wird. Viel Beschreibung gibt es nie dazu; aber das kennt man ja, von solchen Dingen. Offensichtlich versuchen wohl ein paar Kleinstädter einen weißen PKW mit Hilfe eines kleinen, ohne Stützen ausgestatteten Kranwagens aus einer Art Hafenbecken zu bergen. Das Endresultat ist, dass der Kranwagen kippt und zusammen mit dem PKW ebenso ins Hafenbecken stürzt. Ich glaube ich habe die Bildergeschichte so etwa vor ein oder eineinhalb Jahren zum ersten Mal gesehen und über die Einfältigkeit der Beteiligten geschmunzelt. Hier könnte dieser Blogeintrag eigentlich zu Ende sein.

Heute nachmittag sah ich mir die gestrige Folge Ehrensenf an. Unter anderem wurde darin eine interessante Website über Großstadtlegenden vorgestellt. Das sind solch nette Geschichten und scheinbar unumstößliche Fakten, die von einer Person an die nächste Person weitergegeben werden, ohne dass das mal einer hinterfragt. Gerade das Internet hat ja die Verbreitung dieser modernen Sagen regelrecht beflügelt.

Die Autoren dieser Website machen nun genau das: sie hinterfragen die Geschichten, die an sie herangetragen werden, auf ihren Wahrheitsgehalt hin. Und so blätterte ich mich durch diesen riesigen Berg urbaner Legenden, der dort bereits zusammengetragen worden ist. Unter anderem findet sich hier auch die oben erwähnte Bildergeschichte wieder. Soviel sei gesagt: Diese Geschichte ist wirklich so passiert. Allerdings muss wohl irgendwann ein Kreativer ein weiteres, manipuliertes Foto hinzugefügt haben, das zeigt, dass auch noch der zweite, zur Hilfe gerufene Kran ins Hafenbecken stürzt. Nun auch hier ist dieser Blogeintrag noch nicht zu Ende.

Denn die Website und ein verlinkter Artikel geben darüber hinaus noch ein paar Details zu dem Vorfall. So fuhr am Morgen des 4. Septembers 2004 ein junger Mann mit seinem weißen Kleinwagen anscheinend versehentlich in das Hafenbecken von Roundstone, konnte aber von einem Einheimischen aus seinem Wagen befreit werden. Moment mal, dachte ich mir, Roundstone? Das klingt doch irgendwie so vertraut, aber woher? Und dann fiel es mir wieder ein. Als ich im September 2005 eine Autorundreise durch Irland gemacht hatte, war uns irgendwann die Fahrt auf der N59 zu langweilig und so machten wir an der südwestlichen Spitze Connemaras einen Schlenker über eine schmale Nebenstraße, auf der ich mindestens an 10 Stellen beinahe ein Schaf über den Haufen gefahren hätte. Und diese Straße führte uns durch Roundstone (Karte), ein wirklich idyllisches kleines Dorf, in dem wir uns folglich etwas die Beine vertreten haben. Und nein, ich habe nicht nur ein Beweisfoto, dass ich da war, ich habe sogar völlig ohne Kenntnis ein Bild von exakt der Stelle gemacht, an dem das Ereignis stattgefunden hat.

dsc00295.JPG

Man kann es leicht an der Treppe in der Kaimauer und an dem gelben Ständer für den Rettungsring auf der rechten Seite wiedererkennen, dass es sich genau um diese Stelle handelt. Ich bin rückwärts vom Stuhl gefallen, als ich das bemerkt habe. Was es doch für seltsame Zufälle gibt.

2007-11-23 00:18 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare

Schafe, Maulwürfe und ein geheimnisvoller Ballon …

Seitdem ich seit dem letztem Sommer-CT dieses süße Schäfchen als Avatarbild verwende, muss ich mich des öfteren rechtfertigen, dass Schafe genau betrachtet “abgrundtief böse” sind. Das will mir aber nie jemand so recht glauben. Gut, wie wäre es also mit folgender realen Geschichte:

Eines schönen Tages wollte Betty Stobbs, 67 Jahre alt, aus Durham in England, hinaus auf die Weide fahren, um ihre Schafe zu füttern. Dazu schnallte sie sich einen Heuballen hinten auf ihr Motorrad. Als die Schafe das Futter erblickten, stürmten etwa 40 von ihnen auf den Heuballen zu und schmissen das Motorrad mitsamt der armen Betty um. Unglücklicherweise grenzte ein Steinbruch an die Weide und so stürzte Betty gut 30 m in die Tiefe. Einem Augenzeugen nach, soll Betty den Sturz überlebt haben. Unglücklicherweise fiel ihr Motorrad nach kurzer Zeit ebenfalls den Abhang hinunter und traf Betty, die schließlich verstarb.
(Quelle 1, Quelle 2)

Weitere kuriose Tode findet man bei Neatorama im Artikel “30 strangest deaths in history“. Übrigens nicht zu verwechseln mit den alljährlich verliehenen Darwin-Awards, bei denen Menschen ausgezeichnet werden, die durch ihre eigene maßlose Dummheit zu Tode kamen.

Wie beispielsweise ein 67-jähriger Mann aus Ostdeutschland, der einem Maulwurf im Garten seines Ferienhäuschens an der Baltischen See zu Leibe rücken wollte. Dazu hatte er mehrere Metallstäbe in den Boden seines Garten gerammt, die er anschließend an eine normale Steckdose anschloss, in der Absicht es dem Maulwurf ungemütlich zu machen. Sinnigerweise stand er beim Einschalten des Stroms so nah an den Metallstäben, dass ein Großteil des Stroms durch ihn floss und er in Folge des elektrischen Schlags verstarb.
(Quelle)

Und wo wir schon gerade beim Sterben sind. [An dieser Stelle bitte kurz die folgende Überleitung würdigen. Danke reicht schon.] Vermutlich sind wohl schon so einige der Schauspieler tot, die in den Filmen mitgespielt haben, die ein ungenannter Regisseur für eine Hommage an die großen Filmklassiker verwendete. Dabei baute er einen Running Gag in Form eines gelben Ballons ein, den in verschiedene Szenen der Filme sehr realistische einbaute. Bei YouTube wurden nun einige dieser Szenen davon veröffentlicht, wie diese hier aus Hitchcock-Klassiker “Der unsichtbare Dritte”:

2007-03-28 11:55 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare