Alle Artikel mit dem Schlagwort „Spiel“:
4 differences again …
Ein neuer Teil aus meiner Lieblings-Fehlersuchbild-Reihe n Differences ist erschienen. Dies mal gilt es „nur“ noch 4 Unterschiede zu finden. Doch dass es damit einfacher wird, hat niemand behauptet. Die Fehler stecken nicht nur in den schönen Bildchen ansich, sondern auch in den Animationen, die die Bilder beleben. Untermalt wird das ganze von einem sphärischen Soundtrack. Reinschauen lohnt sich also, obgleich dieser Teil arg kurz ausgefallen ist.
2010-02-09 23:25 | Thorsten Rotering | 1 Kommentar
Per Eigentor zum Sieg …
Stellt euch vor, ihr seht euch das Fußballspiel eurer Mannschaft an. Das Spiel steht kurz vor Ende unentschieden. Plötzlich beginnt euer Team damit, ein Eigentor schießen zu wollen, um das Spiel zu verlieren. Das klingt schon ziemlich dämlich. Noch kurioser aber: das gegenerische Team scheint das verhindern zu wollen. Eine idiotische Phantasie? Nein, das ist tatsächlich so passiert.
Einmal im Jahr (wenn nicht gerade etwas dazwischen kommt) tragen die Staaten der Karibik einen Fußballpokal aus, bei dem in zwei Gruppenphasen und einer abschließenden KO-Runde der Sieger ermittelt wird. In der ersten Gruppenphase werden sechs Gruppen à 3 Mannschaften gebildet, von denen jeweils nur die Erstplatzierten in die zweite Gruppenphase übergehen. Im Jahre 1994 bestand die Gruppe A aus Barbados, Puerto Rico und Grenada. Barbados verlor im Auftaktspiel gegen Puerto Rico 0-1, Grenada besiegte Puerto Rico 2-0. Das letzte Spiel wurde folglich zwischen Barbados und Grenada ausgetragen. Grenada hatte wie Puerto Rico 3 Punkte, aber eine bessere Tordifferenz und im direkten Vergleich Vorteil gegenüber Puerto Rico. Dadurch kam Grenada sogar mit Verlust des Spiels weiter, solange die Tordifferenz 1 nicht überstieg. Barbados dagegen hatte noch keinen einzigen Punkt und musste somit das Spiel nicht nur gewinnen, sondern auch gleichzeitig mit zwei Toren Vorsprung gewinnen.
Obwohl die Chancen für Barbados also nicht gerade gut standen, schaffte man es zwei Tore gegen Grenada zu erzielen. In der 83. Minute verkürzte Grenada jedoch auf 2-1, was Grenada reichte, um weiterzukommen. Um das Ergebnis zu halten, baute Grenada in der Folge ein wahres Bollwerk in der Verteidigung auf, gegen das Barbados kaum eine Chance hatte. In der 87. Minute geschah jedoch etwas unerwartetes: der barbadische Verteidiger Sealy schoss den Ball plötzlich mit voller Absicht in sein eigenes Tor. War er geisteskrank?
Keineswegs. Vielmehr war er sich einer etwas ungewöhnlichen Fußballregelung in dieser Zeit bewusst: endete ein Spiel unentschieden, ging das Spiel automatisch in die Verlängerung. Die erste Mannschaft die dann ein Tor schoss, gewann das Spiel augenblicklich und bekam für dieses Tor zwei Tore gutgeschrieben. Da es unwahrscheinlich schien, dass Barbados in den letzten 3 Minuten noch ein Tor gegen diese Verteidigung erzielen konnte, verschaffte man sich durch das selbst herbeigeführte Unentschieden 30 weitere Minuten und brauchte ebenso nur ein Tor, um die benötigte Tordifferenz von zwei zu erhalten. Doch die Situation wird noch absurder, denn Grenada wollte nun natürlich das Unentschieden mit allen Mitteln verhindern, um weiterzukommen. Dabei war es auch vollkommen egal, auf welches Tor sie zielten, denn in beiden Fällen wären sie in die zweite Gruppenphase vorgerückt. Sie stürmten daher nun auf beide Tore, wobei die Barbadier mit aller Macht verhindern wollten, dass Grenada noch einen Treffer erzielt. Für etwa 5 Minuten (einschließlich Nachspielzeit) verteidigten die Spieler Barbados nicht nur ihr eigenes Tor, sondern das des Gegners mit, um einen Eigentor dessen zu verhindern.
Grenada scheiterte jedoch an dieser verwirrenden Situation und in der Verlängerung gelang es Barbados tatsächlich das Golden Goal zu erzielen. Damit rückte Barbados in die nächte Gruppenphase vor und Grenada schied aus, wenn man so will, weil sie es nicht geschafft hatten, ein Eigentor zu erzielen. Clarkson, der grenadische Trainer, äußerte nach dem Spiel: „Ich fühle mich betrogen. Die Person, die diese Regeln aufgestellt hat, ist ein Kandidat für das Irrenhaus. Das Spiel sollte niemals gespielt werden, wenn soviele Spieler verwirrt auf dem Platz stehen. Unsere Spieler wussten nichtmal in welche Richtung sie angreifen sollten: unser Tor oder ihr Tor.“
Quellen:
Snopes.com – Football Follies
Wikipedia – Shell Caribbean Cup 1994
2008-08-11 10:22 | Thorsten Rotering | 1 Kommentar
Männer gucken bei Frauen immer zuerst auf den Lutscher …
Am 29. April 2008 erschien der neuste Teil der erfolgreichen Grand Theft Auto Serie. Bereits am ersten Tag wurde der Titel 3,6 Millionen Mal verkauft, bis zum Ende der Woche waren es 6 Millionen Einheiten, bei einem Umsatz von einer halben Milliarde (sic!) Dollar. 150 Entwickler waren am Spiel direkt beteiligt, weitere 1500 Menschen haben die Produktion unterstützt. Und die haben natürlich auch kräftig Werbung gemacht, damit das am Ende auch mit der Kasse stimmt. In der Tradition der GTA-Reihe kommen für Präsentationen nicht die computergerenderten Figuren aus dem Spiel, sondern comichaft gezeichnete Abbilder zum Einsatz.
Für das jetzige GTA IV kam insbesondere diese nette Dame namens Lola zum Einsatz (hüstel). Jedenfalls gab es diverse Anzeigen mit ihrem Konterfei, eine ganze Hauswand wurde mit ihr bemalt und während sie auf der Standardverpackung nur eine kleine Ecke erhaschen konnte, ziert sie die Special Edition in voller Größe. Und erst jetzt, nachdem also das Bild zumindest an einigen der 1650 Mitarbeitern bei Rockstar North vorbeigelaufen sein muss, nachdem es bestimmt einige Millionen Menschen während der Werbekampagne gesehen haben mussten, nachdem einige hunderttausende Boxen damit bedruckt wurden und nachdem ein Monat vergangen ist, fällt jemandem (nein nicht mir) auf, dass mit Lola da etwas nicht ganz so stimmt. Oops!
Illustration von Rockstar North / Rockstar Games
Tipp: Wenn ihr euch immer noch auf den Lutscher konzentriert, guckt mal ein wenig tiefer. Nein, nicht so tief, eher so in der Mitte dazwischen. Da ist nämlich ihre Hand. Zählt mal die Finger durch.
Ich hoffe jedenfalls, dass sie das bei Rockstar noch korrigieren, bevor (für mich) die PC-Version erscheint. Spontane Überarbeitungen gibt es ja bereits.
Entdeckt von: zoukka @ neogaf / Via: Photoshop Disaster
2008-06-01 18:42 | Thorsten Rotering | 4 Kommentare
Uru-Spieler suchen ein Zuhause (3) …
Heute: GTA Vice City
2008-04-18 09:30 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare
Uru-Spieler suchen ein Zuhause (2) …
Heute: Sim City 4
2008-04-16 20:14 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare