Alle Artikel mit dem Schlagwort „Rätsel“:
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Meine Alma Mater, die Universität Duisburg-Essen, hat in Zusammenarbeit mit der Ruhruniversität Bochum, dem CrypTool-Projekt und dem ECRYPT-II-Netzwerk die Crypto-Challange Mystery Twister C3 ins Leben gerufen. Auf der zugehörigen Website gilt es kryptographische Herausforderungen auf vier verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu lösen. Aufgaben auf Level 1 lassen sich mit Stift und Papier lösen, für Level 2 wird der Computer und ggf. etwas Programmiergeschick benötigt, Level 3 setzt geballte Rechenkraft voraus und Level X enthält bislang ungelöste Herausforderungen der Kryptographie, weshalb natürlich hier völlig unbekannt ist, welcher Aufwand für die Lösung zu betreiben ist. Wer sich auf der Website registriert, kann seinen Lösungsvorschlag überprüfen und sich damit in eine Bestenliste eintragen lassen; für die Einsicht in das Aufgabenmaterial ist dagegen keine Registrierung nötig.
2010-10-19 10:21 | Thorsten Rotering | 1 Kommentar
Klopf, klopf, klick, klick …
Diesen Mittwoch habe ich an einer pädagogischen Fortbildung teilgenommen. Einer der Referenten merkte im Einleitungsteil an, dass das Gehirn zusammengefasst nur eine einzige Aufgabe verfolge: Rätsel zu lösen. In den Computerspielen der Myst-Reihe gab es davon eine ganze Menge. Und wer nicht genug bekommen konnte, der konnte sich anschließend noch auf die Suche nach diversen Eastereggs begeben.
Bei Myst IV gab es jedoch ein Rätsel um die Existenz eines Eastereggs ansich. Bereits kurz nach der Veröffentlichung fand jemand in den Datendateien des Spiels fünf Bilder, die nicht im Spiel auftauchten und die Mitarbeiter der Produktionsfirma zeigten. Ein mehr als eindeutiger Hinweis, dass diese Teil eines Eastereggs sein mussten.
In der Folge machten sich viele Myst-Spieler daran, das Easteregg im Spiel zu finden. Die einen probierten jede Schalter- und Hebelstellung innerhalb des Spiels aus, die anderen durchkramten die Datendateien nach weiteren Hinweisen. Mir gelang es damals durch letzteres zumindest die Orte einzugrenzen, an denen die Bilder auftauchen könnten. Doch letztlich fand niemand irgendetwas. Und so machte sich langsam die Meinung breit, dass das Easteregg zwar vorbereitet, aber letztlich von den Entwicklern gar nicht mehr umgesetzt wurde, so wie vieles andere auch in dem Spiel.
Eigentlich wollte ich heute einen Blogeintrag schreiben, der nochmal alle Mysterien rund um das Myst-IV-Easteregg zusammenfasst, aber unbestimmt endet, um zumindest gedanklich mit dem Rätsel abzuschließen, welches seit Jahren in meinem Kopf herumschwirrt. Doch der Zufall wollte es so, dass ich über eine Forendiskussion in einem englischsprachigen Forum gestolpert bin, in dem ein gewisser realXCV behauptet, das Easteregg in Myst IV durch weitere Analyse der Datendateien gefunden zu haben. Er hat es uns allerdings spannend gemacht und das Rätsel in ein neues Rätsel verpackt, das es zunächst zu lösen zu gilt.
Ich konnte sein kleines Rästel bereits lösen, welches ein klein wenig technisches Verständnis erfordert, und kann bestätigen, dass er das Easteregg-Rätsel tatsächlich geknackt hat, wie man in einer kleinen Kostprobe oben sieht. Und so schließe ich diesen Blogeintrag nicht unbestimmt, sondern euphorisch: das Rätsel ist geknackt.
2010-02-04 23:34 | Thorsten Rotering | 1 Kommentar
50 ml
Da stand ich nun also letztens am Pfandflaschenrückgabeautomat eines lokalen Supermarkts und ärgerte mich über den Mann vor mir, der die Flaschen direkt säckeweise anschleppte, während rechter Hand an der unweit entfernten Kasse ein älteres Ehepäarchen an die Reihe kam. Sie verwiesen die relativ junge Kassiererin auf einen Kasten Gerolsteiner Mineralwassers, der sich zwecks Rückenschonung noch auf der unteren Ablage des Einkaufswagens befand. Die Kassiererin blätterte daraufhin hastig in einer Preistabelle, um sich schließlich bei dem Ehepaar zu erkundigen: „Sind datt jetzt die 0,7-Liter-Flaschen oder die 0,75er?“ Doch das Ehepaar schien ratlos und meinte nur, es würde sich um die Medium-Variante handeln, was die Kassiererin in der Frage der Füllmenge jedoch nicht weiterzubringen vermochte.
In diesem Moment lief ein weiterer junger Angestellter an der Kasse vorbei und wurde von der Kassiererin direkt aufgehalten und mit der Frage behelligt, ob er nicht wisse, welche Füllmenge denn die Flaschen auf der unteren Ablage des Einkaufswagens des älteren Ehepaares direkt vor ihm hätten. Er warf einen flüchtigen Blick auf den Kasten, dachte angestrengt nach, gab aber letztlich doch auf: „Ne, datt weiß ich jetzt auch nich. Aber ich such mal einen hinten im Laden, der das vielleicht wissen könnte.“ Leider hatte der Mann vor mir mittlerweile seine Säcke geleert und die Rückgabe meiner zwei Joghurtgläser dauerte nicht so lange, um noch mitzuerleben, ob das Team des Supermarktes mit vereinten Kräften noch in der Lage war, ein Rätsel so teuflisch und schwierig wie jenes der Sphinx zu lösen. Ich jedenfalls drehte um und ging an dem Einkaufswagen mit einem Kasten 0,75-Liter-Flaschen, wie auf dem Etikett zu lesen war, vorbei von dannen. Großes Kino.
2008-03-17 10:23 | Thorsten Rotering | 3 Kommentare
Rätsel für (Extrem-)Querdenker …
Eine Frau hat in einer Nacht mit zwei verschiedenen Männern Sex. Neun Monate später gebärt sie ein gesundes Mädchen. Um herauszufinden, welcher der beiden Männer der Vater des Mädchens ist, wird ein Vaterschaftstest durchgeführt. Bei beiden Männern fällt der Vaterschaftstest positiv aus. Wie ist das möglich?
Vielen Dank an den Internetjunkie für diesen Linktipp.
2007-06-21 21:48 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare
