Alle Artikel mit dem Schlagwort „Ofen“:

Leibniz …

Das Schuljahr geht dem Ende zu und ich hatte meinem Vertiefungskurs in Klasse 10 den sagenumwobenen Riesenkeks versprochen, den ich seinerzeit aus einer Rezeptidee von iSightseeing buk. Für alle, die ihren eigenen Riesenkeks backen möchten, folgt hier das bebilderte Rezept …

Zunächst kommen 200 g weiche Butter oder Margarine, 300 g Zucker und ein Päckchen Vanille- oder Vanillinzucker in eine Rührschüssel. Das ganze wird dann mit dem Handrührgerät schön schaumig geschlagen. Anschließend kommen noch 2 Eier hinzu und die Masse wird noch einmal gut durchgerührt.

Weiter geht’s mit 200 g Mehl, einem halben Päckchen Backpulver und einer Prise Salz. Und nochmals konmt das Handrührgerät zur Hilfe.

Jetzt kommen 300 g Zartbitterschokolade hinzu. Man kann entweder fertige Chips kaufen oder einfach normale Schokolade zerhacken. Die Schokoladenstückchen sollten nicht zu klein werden, damit sie nicht in der Keksmasse untergehen. Außerdem kommen noch 150 g Haferflocken zur Masse. Die neuen Zutaten dürfen nun natürlich nur noch per Hand untergerührt werden.

Nun wird die recht klebrige Masse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilt. Man muss übrigens nicht allzu viel Anstrenungen darauf verwenden, die Masse platt zu drücken. Sobald der Keks im Ofen ist, zerläuft er sowieso zu einem flachen, runden Keks. Also ab in den Ofen damit und bei 180 °C schön gelb-braun backen. Lecker …

2011-07-16 18:06 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare

Backe, backe, Kuchen …

Der Freund meiner Schwester hat gerade einen Kuchen gebacken. Gut, manche können ja nicht mal ein Baguette im Ofen warm machen, aber immerhin passiert dabei 30 Minuten lang zumindest … nichts. Dem Kuchen dagegen ist im Ofen so einiges widerfahren. Und das lag nicht an der fehlenden Sonnencreme, sondern an der Einstellung des Funktionsreglers. Merke: Kuchen nicht grillen!

blackcake.jpg

2007-05-24 21:45 | Thorsten Rotering | 2 Kommentare

Heiß …

Gestern war’s in hier im Westen Deutschlands so heiß, dass mein Gehirn wohl einen laichten Scharden abbekommen hatte. Als es dann abends etwas abkühlte, kam ich auf die geniale Idee eine Buffy-Folge von DVD zu gucken und dabei ein Knoblauchbaguette zu essen – ja, ich bin mir der Ironie durchaus bewusst. Wie dem auch sei, die Zubereitung eines vorgefertigten Knoblauchbaguttes sollte man auch noch mit Gehirnschaden einigermaßen auf die Reihe bekommen – Verpackung aufschneiden, Baguette aus Verpackung extrahieren, selbiges in den Ofen legen und anschalten. Die Backzeit sollte laut Verpackung 15 Minuten betragen, eine Buffy-Folge – wie wohl die meisten anderen Serienfolgen auch – knapp 45 Minuten. Also direkt die DVD eingelegt und angefangen zu schauen; zum Knabbern bleiben ja noch ganze 30 Minuten …

Nach 15 Minuten dann ein Blick in den Ofen: das Baguette käsebleich. Was war passiert? So einfach, wie ich oben die Zubereitung eines Fertigbaguettes beschrieb, ist es nun leider doch nicht: Man muss auch noch eine Temperatur am Herd einstellen! So wurde das Baguette also bisher lediglich 15 Minuten lang gut durchgelüftet. Kein unkorrigierbarer Fehler – also Temperatur auswählen, rüber und wieder auf „Play“ gedrückt.

15 Minuten und ein paar Vampire später wieder rüber in die Küche und ein Blick in den Ofen: das Baguette käsebleich – wieder. Was war passiert? Ich hatte den Funktionsschalter versehentlich ein wenig über das Heißluftsymbol hinausgedreht gehabt, sodass er wohl die dahinter folgende Funktion gewählt hat: Auftaumodus – das heißt nur lüften, ohne Heizung. Naja, auch das lässt sich korrigieren und mal ehrlich: ein so gut durchgelüftetes Baguette – das muss ja einfach schmecken.

Nach weiteren 15 Minuten war mein Baguette dann endlich kunsprig braun und fertig. Liebhaber der Elementarmathematik mögen sich nun noch ausmalen, was auch „fertig“ war.

2007-04-16 09:56 | Thorsten Rotering | 1 Kommentar