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Mit dem Ersten sieht man doppelt …

Scheinbar fällt der ARD nicht Neues mehr ein ...
Der Spielfilm „Nichts als Ärger mit den Männern“ und der „Tatort“ heute Abend in der ARD weisen laut der digitalen Fernsehzeitschrift „TV-Browser“ scheinbar frappierende Ähnlichkeiten in der Handlung auf. Ob der Fehler schon bei der ARD passiert ist oder bei der Weiterverarbeitung vom TV-Browser vermag ich nicht zu sagen. Wohl aber muss ein Mann dafür verantwortlich sein, denn mit denen hat man ja schließlich eh immer nur Ärger.
2009-02-13 20:24 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare
Drahtseilakt …
Stellt euch mal vor, der Zirkus wäre bei euch in der Stadt zu Gast. (Allen 14-jährigen empfehle ich an dieser Stelle erstmal schnell nachzulesen, was ein Zirkus ist.) Nun werden vermutlich einige in der Nachbarschaft mitbekommen, dass da eines Tages ein großes Zelt aufgebaut wird, aber das wird wohl nicht ausreichen, um eben dieses auch für sämtliche Veranstaltungen voll zu bekommen.
Daher kommt der Zirkusdirektor auf die Idee Flugblätter drucken zu lassen. Mehr als 2000 sind allerdings nicht drin, Zirkussen geht es in diesen Tagen (aufgrund der vielen 14-jährigen) ja nicht mehr so rosig. Aber ihr findet so einen Zirkus natürlich super und wollt mithelfen. Also geht ihr zum Zirkusdirektor und fragt, ob er euch nicht solch ein Flugblatt zur Verfügung stellen könnte, damit ihr es auf eigene Kosten kopieren und unter die Leute verteilen könnt.
Was meint ihr, wird dieser Zirkusdirektor euch wohl zur Antwort geben?
a) „Das finde ich eine tolle Idee. Das kann ja uns nur nützlich sein, mehr Zuschauer zu bekommen.“
b) „Ja, kein Problem. Aber notiere dir bitte, wieviel Flugblätter du verteilt hast, damit du uns abschließend für jedes verteilte Flugblatt 10 Cent auf unser Konto überweisen kannst; denn wir haben ja schließlich die Urheberrechte darauf.“
Ich habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber ich tendiere dazu, dass ich von keinem Zirkusdirektor Antwortmöglichkeit b zu hören bekommen würde. Anders sieht das seit Jahresanfang bei der modernen Form des Zirkus aus, dem privaten Fernsehen. (Allen 84-jährigen empfehle ich an dieser Stelle erstmal schnell nachzulesen, was Fernsehen ist.) Die RTL-Gruppe und die ProSiebenSat.1-Gruppe (die zusammen den Großteil der privaten Free-TV-Sender in Deutschland abdecken), sind nämlich auf die Idee gekommen, wie man noch mehr Zuschauer loswerden könnte … äh … noch mehr Geld aus irgendwas rausquetschen kann … äh … die Unternehmensgewinne optimieren kann … naja, vielleicht fällt einem ja noch eine positive Formulierung ein. Jedenfalls lassen die es sich nun unter dem Dachverband der VG Media bezahlen, wenn irgendwer auf die Idee kommt, die Programmdaten (also um wieviel Uhr welche Sendung bei ihnen läuft) auf irgendeine Weise elektronisch zu verbreiten.
(Achtung, der folgende Satz kann aufgrund der Länge und Komplexität sowohl bei 14- als auch 84-jährigen starke Gesundheitsrisiken bergen …) Also ich für meinen Teil halte das natürlich sinnvoll, wenn man sich die Programmdaten, die man herausgibt, damit möglichst viele Menschen davon erfahren, wann ihre Lieblingssendung läuft und sie einschalten, was für einen werbefinanzierten Fernsehsender in Form von hochen Einschaltquoten wichtig ist, nun endlich bezahlen lässt, und dass Zirkusdirektoren diese Marktlücke bisher einfach verschlafen haben. Wer da anderer Meinung ist, kann sich gerne noch bis Ende Januar der Petition von TV-Browser, einem Anbieter eines kostenlosen Open-Source-EPGs, anschließen.
Weitere Informationen findet ihr hier:
Tarifbedingungen (PDF) der VG Media
„Privatsender kassieren EPG-Anbieter ab“ bei DWDL.de
„Open-Source-Projekt nimmt 16 Sender aus seinem »TV-Browser«“ bei Heise Online
2008-01-11 11:59 | Thorsten Rotering | 1 Kommentar
Call-In-Shows sind zum Kotzen …
Wo wir ja gerade beim Thema Call-In-Shows sind: Im schwedischen Fernsehen nehmen die Moderatoren jetzt schon kein Blatt resp. keine Hand mehr vor den Mund, wie sie die ganzen Call-In-Shows finden.
[flash http://www.youtube.com/watch?v=5ApJFkLsxek]
PS: Wer das Wort links errät, kriegt übrigens einen Extra-Punkt.
2007-09-23 11:33 | Thorsten Rotering | 1 Kommentar
Sportkletterweltmeisterschaft …
Wo wir uns doch erst kürzlich so nett im Uru RealLife Forum darüber gestritten haben, welche Wörter nun im Duden stehen oder welche nur zusammengesetzter Wortmüll sind … die hier sind wahre Meister im Finden von letzteren Wörtern:
2007-09-04 10:52 | Thorsten Rotering | 6 Kommentare
Heiß …
Gestern war’s in hier im Westen Deutschlands so heiß, dass mein Gehirn wohl einen laichten Scharden abbekommen hatte. Als es dann abends etwas abkühlte, kam ich auf die geniale Idee eine Buffy-Folge von DVD zu gucken und dabei ein Knoblauchbaguette zu essen – ja, ich bin mir der Ironie durchaus bewusst. Wie dem auch sei, die Zubereitung eines vorgefertigten Knoblauchbaguttes sollte man auch noch mit Gehirnschaden einigermaßen auf die Reihe bekommen – Verpackung aufschneiden, Baguette aus Verpackung extrahieren, selbiges in den Ofen legen und anschalten. Die Backzeit sollte laut Verpackung 15 Minuten betragen, eine Buffy-Folge – wie wohl die meisten anderen Serienfolgen auch – knapp 45 Minuten. Also direkt die DVD eingelegt und angefangen zu schauen; zum Knabbern bleiben ja noch ganze 30 Minuten …
Nach 15 Minuten dann ein Blick in den Ofen: das Baguette käsebleich. Was war passiert? So einfach, wie ich oben die Zubereitung eines Fertigbaguettes beschrieb, ist es nun leider doch nicht: Man muss auch noch eine Temperatur am Herd einstellen! So wurde das Baguette also bisher lediglich 15 Minuten lang gut durchgelüftet. Kein unkorrigierbarer Fehler – also Temperatur auswählen, rüber und wieder auf „Play“ gedrückt.
15 Minuten und ein paar Vampire später wieder rüber in die Küche und ein Blick in den Ofen: das Baguette käsebleich – wieder. Was war passiert? Ich hatte den Funktionsschalter versehentlich ein wenig über das Heißluftsymbol hinausgedreht gehabt, sodass er wohl die dahinter folgende Funktion gewählt hat: Auftaumodus – das heißt nur lüften, ohne Heizung. Naja, auch das lässt sich korrigieren und mal ehrlich: ein so gut durchgelüftetes Baguette – das muss ja einfach schmecken.
Nach weiteren 15 Minuten war mein Baguette dann endlich kunsprig braun und fertig. Liebhaber der Elementarmathematik mögen sich nun noch ausmalen, was auch „fertig“ war.
2007-04-16 09:56 | Thorsten Rotering | 1 Kommentar