Erleuchtung gesucht …
Die Geschichte ist schon etwas länger her, aber immer wieder amüsant. Es trug sich zu, dass ich zwei Freistunden an der Uni hatte, und da ich sonst nichts zu erledigen hatte, beschloss ich in den nahegelegenden Baumarkt zu fahren, um ein paar Sachen zu besorgen. Ich suchte gerade nach ein paar speziellen Schrauben, als eine ältere Dame, im Schlepptau mit einer jüngeren Bekannten oder vielleicht auch ihrer Tochter – man weiß es nicht -, auf mich zukam.
“Junger Mann, können Sie mir sagen, wo ich hier die Lampen finde?” Da ich nicht das erste Mal in dem Baumarkt war und ja immer gerne weiterhelfe, habe ich ihr also freundlich den Weg gewiesen: “Da müssen Sie zunächst mal auf den Hauptgang zurück, den dann weiter runtergehen und dann finden Sie die Lampenabteilung auf der rechten Seite.”
2007-02-20, 11:23 Uhr | Thorsten Rotering | Keine Kommentare
Angespielt: Penumbra (TechDemo)
Genre: Horror-Adventure
Lizenz: Freeware
Sprache: Sprachausgabe Englisch, Untertitel und Spielbeschreibung Deutsch

Die Gänge der alten Bunkeranlage in Penumbra
Handlung: In Penumbra schlüpft man in die Rolle eines nicht näher charakterisierten, jungen Mannes, der kurz nach dem Tod seiner Mutter einen Brief seines Vaters findet, den er nie kennengelernt hatte, da er bereits vor seiner Geburt seine Mutter verließ. In dem Brief erfährt er, dass es den Vater nach Grönland verschlagen hat und unser Protagonist macht sich schließlich auf die Suche nach ihm. In Grönland angelangt, gerät er in einen Schneesturm, der ihn in eine alte Bunkeranlage flüchten lässt. Hier startet dann das eigentliche Spiel.
Spielbeschreibung: Penumbra ist ein 3D-Spiel, welches sich wie ein Ego-Shooter steuern lässt. Sobald man mit einem Gegenstand interagieren kann, erscheint ein Handsymbol, mit Myst-vergleichbarer Funktionalität. Kleinere Gegenstände lassen sich in ein Inventar aufnehmen, wie man es aus anderen Adventuren gewohnt ist, größere Gegenstände lassen sich bewegen. Wie in den Myst-Spielen hat man kein klar definiertes Ziel vor Augen, sondern erforscht einfach seine Umgebung. Durch das Lösen von Rätseln gelangt man in weitere Bereiche der Bunkeranlage. Die Rätsel bestehen hauptsächlich aus dem Auffinden, Benutzen und Kombinieren von Gegenständen, wie man es von klassischen Adventuren gewohnt ist, allerdings gibt es auch myst-ähnliche Momente, in denen man die Funktionsweise von Maschinen ergründen muss, auch wenn hier häufig die Beschreibungstexte schon vieles vorwegnehmen.
Kritik: Das Spiel versteht es mit ausgezeichneter Musik und einer gut abgestimmten Geräuschkulisse, eine wirklich düstere Atmosphäre zu schaffen. Die Grafik ist gelungen und zeichnet sich durch besonders gute Licht- und Nebeleffekte aus, ist aber wenig abwechslungsreich. Zumindest auf meinen System kam es nach bestimmten Effekten zu dauerhaft starken Rucklern, die ein Weiterspielen kaum möglich machten. Ein Neuladen des letzten Spielstands behob das Problem. Die Handlung ist flach und wird während des Spiels nicht weiter vorangebracht; die Sprachausgabe während des Intros wirkt nur semiprofessionell. Die Lokalisation (von Freiwilligen beigetragen) ist ok, enthält aber einige unnötige Rechtschreibfehler. Die Rätsel sind nicht übermäßig komplex. Die Interaktion mit Objekten ist dank der guten Physikengine sehr ausgreift und kommt auch fast überall zum Einsatz. An zwei Stellen im Spiel trachtet einem ein fliegendes Monster nach dem Leben, welches man daher mit den verfügbaren Mitteln töten muss. Ein Element, auf das man meiner Meinung nach gut hätte verzichten können, ohne etwas von der Spielidee aufgeben zu müssen.
Fazit: Penumbra wurde zu Demonstrationszwecken der verwendeten Grafik- und Physikengine entwickelt. Beides kann überzeugen, auch wenn es noch kleinere Bugs gibt. Auch die gelungene Atmosphäre trägt dazu bei, dass man sich das Spiel auf jeden Fall mal ansehen sollte. Von Handlung und Rätseln sollte man jedoch als Myst-Spieler nicht allzuviel erwarten.
Download: frictionalgames.com/site/?q=penumbra
Komplettlösung: games.au-ja.de/review-penumbra-loesung-1.phtml
2007-02-19, 12:53 Uhr | Thorsten Rotering | Keine Kommentare
Ein Sommerabend 1982 …
Wisst ihr noch welcher Song gerade die Nummer 1 in den Single-Charts war, als ihr das Licht der Welt erblickt habt? Vermutlich nicht und so ist es doch praktisch, dass es den Nr.1-Finder gibt. Bei mir waren es die Orchestral Manoeuvres in the Dark mit dem Song Maid of Orleans (Video). Beachtet die überragende Performance des Sängers. Ich glaube man hat mir damals einfach zu wenig Drogen abgegeben; deswegen bin ich jetzt so introvertiert.
2007-02-18, 13:25 Uhr | Thorsten Rotering | 3 Kommentare
Wer ist Thorsten? …
Ich bin wahrlich noch immer nicht ausgewachsen und viele halten mich selbst jetzt noch für einen arrangierten Mann, aber ich bin die fleischgewordene Hoffnung meiner Mutter. Ich bin seit Ewigkeiten mit meiner Freundin Sabrina zusammen. Sie trägt immer so ein herrliches Parfum. Oh ja, ich bin völlig im Bann dieses Parfums. Nebenbei verdiene ich als Administrator bei einem größeren Anbieter, bin allerdings bei diesem fast fertig mit meiner Arbeit, obwohl einige meiner Kollegen behaupten, dass ich auch danach noch bestimmt weiter daran am arbeiten wäre.
Die meisten sehen mich als fröhlichen Zeitgenossen. Vor allem seit 2005 stürze ich mich in die Partyszene und werde dort schon als Senkrechtstarter gefeirt. Wenn es eine irgendwo eine Party gibt, bin ich es, den Sie suchen. Ja, ich bin eine wirklich coole Sau. Mittlerweile nennen mich viele schon die netteste “Barschlampe” von ganz Bremen. Der viele Tabakkonsum während der Feiern hat nun allerdings ein Opfer gefordert. Heute nachmittag wurde ich in die Lungenfachklink Heckeshorn am Wannsee verlegt.
2007-02-14, 13:57 Uhr | Thorsten Rotering | 5 Kommentare
