Abwegig …

Zunächst wollte ich ja einen dummen Scherz über die dramatische Euro-Entwertung machen, die dieser Artikel aus dem Videotext vom heutigen Tag suggeriert, aber ProSieben hat natürlich Recht: 820 000 Euro sind mehr als 100 000 Dollar.

2010-06-02 07:39 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare

Wir liegen eben auf der gleichen Wellenlänge …

Ihr kennt doch sicherlich noch diese Beiträge in den Pseudo-Wissenschaftssendungen, bei denen ein Fernsehteam mit einem Laptop und einem Freak von irgendeinem schlechten Computermagazin bewaffnet durch irgendwelche Vorstädte rannte und sich in völlig ungesicherte WLANs „einhackte“. Nach ein paar OMG-Blicken von schockierten Anwendern, die sich sichtlich beeindruckt zeigten, wie leicht das doch alles ginge, war ein packender Beitrag im Kasten. Und weil die Menschen anscheinend nichts dazulernten, konnte man diese schockierenden Beiträge jahrelang immer wieder senden.

Wenn man es damit vergleicht, dann macht einem meine Wohngegend schon richtig Angst: jedes WLAN in Reichweite ist hier mit dem momentan höchsten Verschlüsselungsstandard konfiguriert.  (Gut, man möchte wahrscheinlich gar nicht wissen, wie effizient ein Wörterbuchangriff immer noch wäre.) Aber vielleicht wäre es jetzt mal an der Zeit das mit den Kanälen zu erklären …

Es gibt übrigens noch ein fünftes Netzwerk, das auf Kanal 1 sendet; das war heute Abend aber wohl inaktiv.

2010-05-19 22:15 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare

Bitte vernichten Sie diesen Eintrag nach dem Lesen …

Frei nach Stan Smith: „Wie weit seid ihr mit den Benachrichtungskarten, die sich innerhalb von 10 Sekunden nach dem Lesen selbst vernichten? … Mist, dann nehme ich halt nochmal die alten.“

2010-03-07 18:14 | Thorsten Rotering | 1 Kommentar

4 differences again …

Ein neuer Teil aus meiner Lieblings-Fehlersuchbild-Reihe n Differences ist erschienen. Dies mal gilt es „nur“ noch 4 Unterschiede zu finden. Doch dass es damit einfacher wird, hat niemand behauptet. Die Fehler stecken nicht nur in den schönen Bildchen ansich, sondern auch in den Animationen, die die Bilder beleben. Untermalt wird das ganze von einem sphärischen Soundtrack. Reinschauen lohnt sich also, obgleich dieser Teil arg kurz ausgefallen ist.

Spiel 4 Differences …

2010-02-09 23:25 | Thorsten Rotering | 1 Kommentar

Klopf, klopf, klick, klick …

Diesen Mittwoch habe ich an einer pädagogischen Fortbildung teilgenommen. Einer der Referenten merkte im Einleitungsteil an, dass das Gehirn zusammengefasst nur eine einzige Aufgabe verfolge: Rätsel zu lösen. In den Computerspielen der Myst-Reihe gab es davon eine ganze Menge. Und wer nicht genug bekommen konnte, der konnte sich anschließend noch auf die Suche nach diversen Eastereggs begeben.

Bei Myst IV gab es jedoch ein Rätsel um die Existenz eines Eastereggs ansich. Bereits kurz nach der Veröffentlichung fand jemand in den Datendateien des Spiels fünf Bilder, die nicht im Spiel auftauchten und die Mitarbeiter der Produktionsfirma zeigten. Ein mehr als eindeutiger Hinweis, dass diese Teil eines Eastereggs sein mussten.

In der Folge machten sich viele Myst-Spieler daran, das Easteregg im Spiel zu finden. Die einen probierten jede Schalter- und Hebelstellung innerhalb des Spiels aus, die anderen durchkramten die Datendateien nach weiteren Hinweisen. Mir gelang es damals durch letzteres zumindest die Orte einzugrenzen, an denen die Bilder auftauchen könnten. Doch letztlich fand niemand irgendetwas. Und so machte sich langsam die Meinung breit, dass das Easteregg zwar vorbereitet, aber letztlich von den Entwicklern gar nicht mehr umgesetzt wurde, so wie vieles andere auch in dem Spiel.

Eigentlich wollte ich heute einen Blogeintrag schreiben, der nochmal alle Mysterien rund um das Myst-IV-Easteregg zusammenfasst, aber unbestimmt endet, um zumindest gedanklich mit dem Rätsel abzuschließen, welches seit Jahren in meinem Kopf herumschwirrt. Doch der Zufall wollte es so, dass ich über eine Forendiskussion in einem englischsprachigen Forum gestolpert bin, in dem ein gewisser realXCV behauptet, das Easteregg in Myst IV durch weitere Analyse der Datendateien gefunden zu haben. Er hat es uns allerdings spannend gemacht und das Rätsel in ein neues Rätsel verpackt, das es zunächst zu lösen zu gilt.

Ich konnte sein kleines Rästel bereits lösen, welches ein klein wenig technisches Verständnis erfordert, und kann bestätigen, dass er das Easteregg-Rätsel tatsächlich geknackt hat, wie man in einer kleinen Kostprobe oben sieht. Und so schließe ich diesen Blogeintrag nicht unbestimmt, sondern euphorisch: das Rätsel ist geknackt.

2010-02-04 23:34 | Thorsten Rotering | Keine Kommentare

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